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Statt Jubel nun Endspiele für Jamaika und Honduras - Nigeria gegen DR Kongo

kicker

Frankreich stockte das Kontingent qualifizierter WM-Nationen für 2026 als zweiter europäischer Teilnehmer auf 29 auf. Aber auch außerhalb dieses Kontinents kann sich in dieser Hinsicht etwas tun.

So hoffte Jamaika in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit Nationaltrainer Steve McClaren auf den endgültigen Durchbruch in der WM-Qualifikation Nord- und Mittelamerika. Die Mannschaft des früheren Wolfsburger Coaches hat allerdings nach dem späten 1:1 in Trinidad & Tobago nun massiv Druck, da sich Curacao mit Trainer Dick Advocaat durch ein glattes 7:0 auf Bermuda auf Platz 1 vorbeischob und nun einen Punkt mehr auf dem Konto hat. So kommt es in der kommenden Woche in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu einem echten Endspiel zwischen Curacao und Jamaika.

Auch für Honduras bleibt es spannend: Weil der Tabellenführer und bisher dreimalige WM-Teilnehmer (1982, 2010, 2014) mit 0:2 in Nicaragua verlor und weil Haiti mit 1:0 gegen Costa Rica gewann, gibt es auch in der Gruppe C richtige Endspiele in der kommenden Woche: Honduras, mit acht Punkten weiterhin auf Platz 1, muss bei den punktgleichen Haitianern ran, während Costa Rica mit 6 Zählern auf Platz 3 liegend zu Hause Nicaragua empfängt. Siegen die Costa Ricaner und spielen Haiti und Honduras unentschieden, hätten alle drei Nationen neun Zähler auf dem Konto.

Auch in der Gruppe A um Tabellenführer Surinam und den Darmstädter Jean-Paul Boetius ist noch keine Entscheidung gefallen. Surinam und Panama, beide mit neun Zählern ausgestattet, liefern sich am letzten Spieltag ein Fernduell.

Die zwei besten Zweiten der drei Gruppen des CONCACAF werden letztlich ins interkontinentale Play-off-Turnier einziehen, für das schon Neukaledonien als Vertreter aus Ozeanien sowie Bolivien aus Südamerika feststehen.

Osimhen schlägt Aubameyang: Nigeria im Play-off-Finale

Außerdem duellieren sich die Vereinigten Arabischen Emirate und Irak um einen letzten asiatischen Platz für dieses Sechser-Turnier (Hinspiel 1:1), während in Afrika ein eigenes Play-off-Turnier steigt, um den einen interkontinentalen Play-off-Platz zu ermitteln.

Dabei bezwang Nigeria mit Doppelpacker Victor Osimhen Gabun um den nach Gelb-Rot-Sperre zurückgekehrten Pierre-Emerick Aubameyang mit 4:1 nach Verlängerung. Osimhens Galatasaray-Teamkollege Mario Lemina hatte die Partie mit dem 1:1 erst in der 89. Minute in die Verlängerung geschickt. In der setzte sich dann Nigeria letztlich glatt durch, weil Osimhen gleich doppelt traf und das Weiterkommen sicherstellte.

Später am Abend zog Kamerun ohne Leverkusens Stürmer Christian Kofane gegen die Demokratische Republik Kongo durch ein Last-Minute-Tor von Chancel Mbemba (Lille OSC, 90.+1) mit 0:1 den Kürzeren. Am Sonntag begegnen sich die beiden Sieger im Play-off-Finale - der Gewinner ist dann aber immer noch nicht durch in Sachen WM-Ticket.