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Quartett um Neuer: Diese Spieler sind beim DFB-Pokal-Auftakt gesperrt

kicker

Ein DFB-Pokal-Spiel gelbgesperrt zu verpassen, ist fast unmöglich: Nur wer es fertigbringt, in allen fünf Auftritten von der ersten Runde bis zum Halbfinale jeweils eine Verwarnung zu sehen, ist betroffen und verpasst das etwaige Finale. Vor einer neuen Saison werden alle Gelben Karten dann gestrichen - anders als Gelb-Rote und Rote Karten. So kommt es, dass zum Auftakt der DFB-Pokal-Saison 2025/26 an diesem Wochenende gleich vier Spieler nur zuschauen dürfen.

Manuel Neuer (FC Bayern): Der Kapitän sah beim Achtelfinal-Aus der vergangenen Saison gegen Titelverteidiger Bayer Leverkusen (0:1) die erste Rote Karte seiner Karriere, weil er Jeremie Frimpong nach 17 Minuten vor dem Strafraum foulte. Weil die Bayern seitdem kein Pokal-Spiel mehr bestritten, sitzt Neuer den ersten Teil seiner Zwei-Spiele-Sperre am 27. August (20.45 Uhr) ab, wenn seine Teamkollegen beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden das letzte Zweitrunden-Ticket lösen wollen.

Arthur Theate (Eintracht Frankfurt): Ein DFB-Pokal-Spiel, eine Rote Karte - diese unglückliche Bilanz steht noch mindestens bis Ende Oktober in der Vita des Innenverteidigers. Beim 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach in der 2. Runde 2024/25 war Theate nach einem Handspiel früh vom Platz geflogen (15.), nachdem er erst drei Tage zuvor in der Liga beim 1:1 bei Union Berlin Gelb-Rot gesehen hatte. Seitdem kam immerhin kein Platzverweis mehr hinzu, bei Frankfurts Pflichtaufgabe bei Oberligist FV Engers am Sonntag (13 Uhr) fehlt er Trainer Dino Toppmöller letztmals.

Futkeus verhängnisvolle Minuten wirken weiter nach

Deyovaisio Zeefuik (Hertha BSC): Während sich Theate in der Vorsaison zumindest nicht für ein Pokal-Aus schuldig fühlen musste, erging es dem Berliner Rechtsverteidiger gänzlich anders. Beim Stand von 1:0 für Hertha ließ sich Zeefuik im Achtelfinale beim 1. FC Köln bei einem Freistoß zu einer Tätlichkeit gegen FC-Kapitän Timo Hübers hinreißen (25.). In Unterzahl platzte für die Alte Dame einmal mehr frühzeitig der Traum vom Heim-Finale (1:2 n. V.), und Zeefuik, der in der neuen Saison bislang in beiden Zweitliga-Partien begann, muss noch in drei Pokal-Spielen passen. Das erste steigt am Montag (18 Uhr) bei Preußen Münster.

Noel Futkeu (SpVgg Greuther Fürth): Der inzwischen 22-Jährige erlebte im Dezember 2023 einen denkwürdigen Pokal-Auftritt, als er sechs Minuten nach seiner Einwechslung und fünf Minuten nach dem 0:2 für einen Tritt fernab des Balles Rot sah (83.) und wenig später mit Eintracht Frankfurt das Achtelfinal-Aus bei Underdog 1. FC Saarbrücken verdauen musste. Seit 2024 spielt Futkeu in Fürth, hat den dritten und letzten Part seiner damaligen Sperre aber immer noch vor sich - am Sonntag (15.30 Uhr), wenn das Kleeblatt bei Regionalligist BW Lohne gefordert ist.

Bulic gesperrt - aber sowieso nicht im Einsatz

Mit Duisburgs Neuzugang Rasim Bulic taucht zwar noch ein fünfter Spieler unter den aktuell Rotgesperrten im DFB-Pokal auf. Der defensive Mittelfeldspieler, der im Zweitrunden-Spiel gegen Fürth 2024/25 für Jahn Regensburg kurz nach seinem 1:0-Siegtreffer für eine rüde Grätsche vom Platz geflogen war (63.), muss aber noch warten, bis er die fehlenden drei Partien seiner Vier-Spiele-Sperre abbrummen darf. Der MSV ist 2025/26 im DFB-Pokal nicht dabei.