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Rodri nimmt nächste Zwangspause gelassen - Guardiola pulverisiert Rekord

kicker

Am Montagvormittag bestätigte der spanische Verband, was in England schon seit dem Vorabend klar war: Rodri wird die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Georgien (Samstag) und Bulgarien (14. Oktober, beide 20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) verletzungsbedingt verpassen - und damit womöglich auch nicht auf dem Platz erleben, wie der amtierende Europameister das Ticket für 2026 löst.

Doch für die Fans von Manchester City war viel wichtiger, was Rodri selbst nach dem 1:0-Sieg beim FC Brentford am Sonntagabend sagte, bei dem er bereits in der 22. Minute angeschlagen ausgewechselt worden war. "Mir geht es gut", gab Pep Guardiolas Mittelfeld-Anker Entwarnung. "Ich habe ein leichtes Ziehen in der Achillessehne gespürt, aber es scheint nichts Ernstes zu sein. Ich habe das Bein ein wenig überdehnt, ähnlich wie im EM-Finale." Schon im Heimspiel gegen Everton am 18. Oktober hofft er wieder dabei zu sein.

Derlei Probleme seien einfach "Teil des Prozesses", meinte Rodri gelassen, der nahezu die gesamte Vorsaison wegen einer Knieverletzung verpasst hatte. Schon Trainer Guardiola hatte vor dem Brentford-Spiel prognostiziert, dass man erst bei der WM wieder den "besten Rodri" sehen werde. "Dieses Jahr geht es darum, wie man es händelt." Der Katalane ließ seinen Strategen in dieser Saison erst zweimal durchspielen.

Extra-Lob für Haaland und Donnarumma

Gegen Brentford gelang ManCity trotz Rodris frühem Ausscheiden der vierte Sieg im siebten Ligaspiel und damit der Anschluss an die breite Spitzengruppe. Guardiola, der vor allem den formstarken Siegtorschützen Erling Haaland ("gehört jetzt zum Klub") und Neu-Keeper Gianluigi Donnarumma ("als würde er schon seit Jahrhunderten Fußball spielen") lobte, stellte nebenbei einen neuen Rekord auf: Er erreichte im nur 349. Spiel seinen 250. Premier-League-Sieg und pulverisierte den Rekord von Sir Alex Ferguson, der dafür 404 Partien benötigt hatte. Dritter ist Arsene Wenger mit 423 Spielen.

"Ich werde sie zu einem guten Abendessen einladen, vielleicht nicht in Manchester, sondern irgendwo, wo es sonniger ist", kündigte Guardiola, der mit einer Siegquote von 71,6 Prozent der beste Premier-League-Trainer der Geschichte ist, gut gelaunt in Richtung der beiden Trainer-Legenden an.