Immer noch unter dem Eindruck der Tragödie um Diogo Jota sind am Dienstag die ersten Spieler ins Trainingszentrum des FC Liverpool zurückgekehrt. Der eigentlich für den vergangenen Freitag vorgesehene Trainingsstart war verschoben worden, nachdem Diogo Jota und dessen Bruder André Silva in der Nacht auf Donnerstag bei einem Autounfall in Spanien ums Leben gekommen waren.
Unter anderem wurden Torjäger Mohamed Salah, Neuzugang Jeremie Frimpong, der Ex-Stuttgarter Wataru Endo sowie die Verteidiger Joe Gomez, Andy Robertson und Conor Bradley gesichtet, wie sie in Kirkby eintrafen. Nationalspieler Florian Wirtz, der mit 125 Millionen Euro Sockelablöse teuerste Transfer der Premier-League-Geschichte, war nicht unter den ersten Ankömmlingen, die erst einmal die üblichen Leistungstests absolvierten.
Zahlreiche Spieler und Mitarbeiter der Reds waren am Samstag vor Ort, als Diogo Jota in Portugal beigesetzt wurde. Salah konnte nicht dabei sein, richtete aber emotionale Worte an seinen langjährigen Teamkollegen: "Bis gestern hätte ich nie gedacht, dass es etwas geben könnte, das mir Angst macht, nach der Sommerpause nach Liverpool zurückzukehren. Mannschaftskameraden kommen und gehen, aber nicht auf diese Weise. Es wird sehr schwer sein, zu akzeptieren, dass Diogo nicht mehr da sein wird, wenn wir zurückkehren."
Ende Juli reisen die Reds nach Asien
Bereits am Sonntag (16 Uhr) steht beim Zweitligisten Preston North End das erste Testspiel im Vorfeld der neuen Saison auf dem Programm, das auch im nationalen Free-TV übertragen werden soll. Doch es ist noch unklar, ob es tatsächlich über die Bühne gehen wird. Medienberichten zufolge liegt die Entscheidung darüber einzig beim LFC.
Vor dem Pflichtspielauftakt mit dem Community Shield gegen FA-Cup-Sieger Crystal Palace in Wembley (10. August) tourt der englische Meister noch durch Hongkong und Japan, wo weitere Testspiele gegen die AC Mailand (26. Juli) und die Yokohama F. Marinos (30. Juli) vorgesehen sind.