Gleich acht von zwölf Bundesliga-Klubs teste(te)n am Samstag. Für den größten Aha-Effekt sorgte der SK Rapid mit einem 5:2-Erfolg gegen den slowakischen Vizemeister MSK Zilina in Ulmerfeld-Hausmening. Erzrivale Austria fertigte im Heidebodenstadion Regionalliga-Aufsteiger Parndorf mit 6:0 ab. Der LASK zündete in Pasching gegen den slowakischen Klub AS Trencin ein 7:1-Feuerwerk ab.
Trotz einer intensiven Trainingswoche in Freistadt spielten die Rapidler gegen Zilina gleich zwei Mal 60 Minuten und sorgten vor rund 1.000 Zuschauern vor allem in der ersten Stunde, die 3:0 ausging, für klare Verhältnisse.
Stöger mit Extra-Lob
"Wir haben viele Sachen gesehen, die gepasst haben", freute sich Trainer Peter Stöger. Über Doppelpack-Torschütze Louis Schaub meinte er: "Er kriegt jede Unterstützung, die er braucht. Er kann für die Mannschaft einen unglaublichen Mehrwehrt haben. Momentan ist er richtig gut unterwegs und hat auch den Vorteil, dass er trainingstechnisch alles mitmachen kann." Neben Schaub trafen noch Ercan Kara, Ismail Seydi und Dominik Weixelbraun für die Hütteldorfer.
Helm zufrieden
Bei der Austria schrieben mit Neuerwerbung Noah Botic und Maurice Malone gleich zwei Spieler doppelt an, die weiteren Treffer steuerten Dominik Fitz und Kelvin Boateng bei. Trainer Stephan Helm setzte auf eine Dreier-Abwehrkette, die in den ersten 65 Minuten von Philipp Wiesinger, Aleksandar Dragovic und Neuzugang Kang-Hee Lee gebildet wurde.
"Mit Hinblick auf den Cup und das Europacup-Spiel war das sicher ein guter Test, weil wir da auch eher tiefstehende Gegner erwarten. Wir müssen ab sofort funktionieren, das Warm Up ist vorbei", weiß Helm. Die Motoren heiß laufen lassen können die "Violetten" aber noch am Freitagabend, wenn der Testspiel-Kracher gegen Hertha BSC (19 Uhr LIVE! bei kicker) in der Generali-Arena steigt.
Glorreiche Sieben beim LASK
Für den LASK trafen beim 7:1-Sieg gegen den slowakischen Beinahe-Absteiger Trencin mit Danek, Andrade, Kacavenda, Coulibaly, Flecker, Adeniran und Usor gleich sieben verschiedene Schützen.
Trainer Joao Sacramento konstatierte: "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Es war ein unglaublich starker Auftritt, die Spieler haben von der ersten bis zur letzten Minute alles gegeben. Was mich am meisten freut, ist die Art und Weise, wie die Jungs an unsere Idee glauben."