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Scheiblehner stellt sich hinter Eigentorschützen Köhler

kicker

Der 29-jährige defensive Mittelfeldspieler, der erst kurz zuvor vom deutschen Zweitligisten Eintracht Braunschweig verpflichtet wurde, stand im Abstiegskracher gegen den FC Luzern zugleich in der Startelf. In der 53. Minute stand der Deutsche unfreiwillig im Mittelpunkt: Nach einer Flanke wollte er mit dem Kopf klären, der Ball landete danach im eigenen Tor. Ein äusserst unglücklicher Einstand, zumal er bis zu diesem Zeitpunkt der Mannschaft durchaus ein wenig Stabilität geben konnte.

Trainer Gerald Scheiblehner äusserte sich nach dem Spiel selbstkritisch und nahm die Verantwortung auf sich. Er räumte ein, dass der Einsatz Köhlers von Beginn an "vielleicht zu früh" gekommen sei. Trotz des schwierigen Einstands sieht Scheiblehner den ehemaligen Braunschweig-Kapitän weiterhin als wichtigen Baustein für die Hoppers in dieser Saison. Er hob vor allem Köhlers Ballsicherheit und Fitness hervor und zeigte sich überzeugt, dass der Defensivspezialist dem Team im Verlauf der Saison noch Stabilität geben könne.

GC musste die Partie gegen Luzern, in der man zweimal führte, am Ende dennoch abgeben. Scheiblehner war nach dem Spiel enttäuscht über die vielen individuellen Fehler: "Wir haben das Spiel hergeschenkt", so der Coach.