Fehlercode: %{errorCode}

Schultz freut sich über die "Soforthilfe" Meißner

kicker

In der Vorsaison hat sich die Osnabrücker Offensive mit nur 46 Treffern in 38 Spielen in der 3. Liga nicht gerade den Ruf einer Tormaschine erarbeitet. Unter Timo Schultz soll in der neuen Spielzeit ein anderes Gesicht gezeigt werden, in den ersten zwei Liga-Partien spielte sich der VfL aber noch nicht in einen Torrausch: Nur ein Treffer steht bisher zu Buche.

Neun Tore in zwei Testspielen

Deshalb war der Trainer der Lila-Weißen auch besonders froh, dass der Angriff in den Testspielen in der vergangenen Woche (7:0 gegen TuS Bersenbrück, 2:1 gegen Werder Bremen) positiv hervorstach: "Wir haben neun Tore geschossen und viele Chancen rausgespielt. Ich glaube, dass wir da auf einem ganz guten Weg sind", sagte Schultz auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal.

Defensiv stehe man schon recht stabil, aber in der Offensive müsse das Team noch "zielstrebiger werden". Dabei soll unter anderem Robin Meißner helfen, der kürzlich von Dynamo Dresden ausgeliehen wurde. Schultz sieht in dem Stürmer eine "Soforthilfe": "Robin ist ein Zielspieler, der ein gutes Tempo und einen sehr guten Abschluss mitbringt. Er kennt die Liga und kommt voll aus dem Training." Meißner sei nicht der "alleinige Heilsbringer", aber ein "wichtiges Puzzleteil".

Badjie und Lesueur sollen der Offensive mehr Tiefgang geben

Neben dem Dresdner Leihspieler kann Schultz bald in der Offensive noch auf Ismail Badjie (erholt sich aktuell von einer Knöchelblessur) und Tony Lesueur (Neuzugang von Phönix Lübeck, muss sich noch an die Intensität gewöhnen) bauen, die mehr Schnelligkeit und Tiefgang ins Angriffsspiel der Niedersachsen bringen sollen.

Mit Luc Ihorst, Bernd Risselmann und Nikky Goguadze stehen dem VfL-Trainer noch drei weitere Stürmer zur Verfügung, die teilweise eine schwierige Vorbereitung erlebt haben, aber jetzt auf dem Weg zu voller Leistungsfähigkeit sind. Schultz hätte, wenn alle top-fit sind, die Qual der Wahl in der Offensive. Deshalb könnte es auf der Abgangsseite bei Osnabrück noch Bewegung geben.

„Für den Fall, dass uns noch jemand verlässt, sind wir gewappnet.“ (Timo Schultz über mögliche Abgänge)

Und nur, wenn es noch Abgänge gibt, wären für den Klub noch weitere Neuzugänge denkbar: "Wir sind momentan sehr damit zufrieden, wie sich alle präsentieren. Jeder hat Bock und gibt richtig Gas. Aber für den Fall, dass uns noch jemand verlässt, sind wir gewappnet", versicherte Schultz.