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Schweden-Fans fordern Tomasson-Rücktritt, doch die Spieler stehen geschlossen hinter dem Coach

kicker

Trotz der schwierigen Situation scheint Jon Dahl Tomasson weiterhin die Unterstützung seiner Spieler zu geniessen. Alexander Bernhardsson verteidigte den Trainer: "Seine Führungsqualitäten und wie er als Trainer ist, sind unglaublich gut, und seine Idee passt zu uns. Wir haben zwar nicht die Ergebnisse erzielt, und das ist traurig, aber wir in der Gruppe haben Vertrauen in Jon", wie er vom Aftonbladet zitiert wird.

Die Spieler stehen geschlossen hinter Tomassons Spielidee, auch wenn die Resultate bisher ausblieben. Abwehrchef Isak Hien erklärte: "Ich glaube daran, was wir tun. Ich denke nicht, dass es nur gegen Jon gerichtet ist, es richtet sich wahrscheinlich gegen die ganze Spielergruppe, auch wenn wir nicht zurücktreten können."

Schweden-Captain fordert Zusammenhalt

Kapitän Alexander Isak betonte die Wichtigkeit des Zusammenhalts: "Es ist klar, dass wir uns gerade nicht in einer guten Position befinden, aber es gibt immer noch Möglichkeiten, und es ist wichtig, dass wir alle vereint sind. Wir alle haben Vertrauen in ihn, solange er hier ist, und werden weiterhin gemeinsam kämpfen."

Die Unterstützung der Spieler steht im Kontrast zur Meinung vieler Fans. In einer Umfrage von Sportbladet sprachen sich 88 Prozent der über 100'000 Teilnehmer für eine Entlassung Tomassons aus. Diese Diskrepanz zwischen Spielern und Fans zeigt die angespannte Situation im schwedischen Fussball.

Torwart Viktor Johansson verteidigte ebenfalls die Taktik des Teams und wies auch auf das fehlende Spielglück gegen die Schweiz hin: "Hätten wir in der ersten Halbzeit zwei Tore erzielt, wäre es ein anderes Spiel geworden. Wir als Team haben volles Vertrauen." Er fügte hinzu, dass die Gegner in der WM-Quali nicht zu vielen gefährlichen Chancen kamen, während das schwedische Team gute Möglichkeiten verpasste.

Übles Banner sorgt für Empörung

Die Kritik der Fans ging teilweise über das sportliche hinaus. Ein Banner mit der Aufschrift "Dänenschwein" sorgte für Empörung bei den Spielern. Emil Holm verurteilte solche Äusserungen scharf: "Das ist furchtbar, so etwas sollte es nicht geben. Ich verstehe, dass die Leute enttäuscht sind, aber solche Dinge zu schreiben, finde ich niedrig."

Tomassons Vertrag läuft zunächst nur über die WM-Qualifikation und würde sich automatisch bis zur WM 2026 in Nordamerika verlängern, sollte sich Schweden qualifizieren. Angesichts der aktuellen Tabellensituation erscheint dieses Ziel jedoch in weiter Ferne.

Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, nicht nur für Schwedens Chancen auf eine WM-Teilnahme, sondern auch für Tomassons Zukunft als Nationaltrainer. Trotz der Unterstützung der Spieler wird der Druck von Fans und Medien weiter zunehmen, sollten die Ergebnisse nicht bald besser werden.