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Schweizer Fussballlegende glaubt nicht, dass Thun noch einbrechen könnte

kicker

Im Nau-Format "Klartext" spricht die Schweizer Fussball-Legende über die beeindruckende Leistung der Thuner. "Bei den letzten Malen haben wir gesagt, es gibt einen Einbruch. Aber ich bin ehrlich gesagt nicht mehr überrascht", sagt der 87-fache Nationalspieler. "Der FC Thun zieht das bis zum Schluss durch."

Yakin sieht die Gründe für Thuns Erfolg nicht nur in der Schwäche der Konkurrenz. "Die anderen patzen", stellt er fest. Doch Thun gewinne auch Spiele, bei denen sie eigentlich nicht favorisiert seien. "Nicht, weil sie gestohlen sind, sondern sie spielen überragend", lobt Yakin die Mannschaft unter Trainer Mauro Lustrinelli, die mit ihrer konstant starken Form alle Erwartungen übertrifft.

Trotz der Euphorie warnt Yakin vor dem kommenden Auswärtsspiel gegen Winterthur. "Erster gegen Letzter ist immer so einfach gesagt. Thun ist auf Kunstrasen fussballerisch stark, in Winterthur der Acker ... Da wird mehr Kampf im Spiel sein als schöner Fussball." Doch er bleibt optimistisch: "Das Wichtige ist, dass sie es durchziehen und nicht nervös werden."

Die Konkurrenz scheint Thun den Weg zum Titel zusätzlich zu erleichtern. Selbst wenn die Berner Oberländer einmal verlieren, können die Verfolger kaum Kapital daraus schlagen. "Der Gegner macht es ihnen ja auch einfach", erklärt Yakin im Gespräch mit Nau.

Von der Arbeit von Trainer Lustrinelli zeigt sich Yakin beeindruckt. "Die Arbeit ist gut", sagt er und ergänzt: "Ich gehe schwer davon aus, dass sie das bis zum Schluss durchziehen." Die Meisterschaft könnte damit schon bald entschieden sein, während Thun Geschichte schreibt - als Aufsteiger direkt zum Meistertitel.