Die 18 Bundesligisten treten in 18 unterschiedlichen Stadien an. Was bedeutet, dass sich keine Vereine eine Arena in dieser Saison teilen. Freiburg tritt in der laufenden Spielzeit sogar in zwei unterschiedlichen Heimstätten an.
Die Arena mit der größten Kapazität steht in Dortmund. Der Signal-Iduna-Park beheimatet bis zu 81.365 Fans. Das geringste Fassungsvermögen bietet der Sportpark Ronhof in Fürth, in dem maximal 16.626 Fans begrüßt werden dürfen.
In zwei der aktuell 18 Stadien der Bundesliga (München 2012, Berlin 2015) fand bereits das Endspiel der UEFA Champions League statt.
Sieben der aktuellen Stadien der Fußball-Bundesliga (Berlin, Dortmund, Frankfurt, Köln, Leipzig, München, Stuttgart) waren Austragungsort für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.
Im Artikel gibt es die wichtigsten Informationen zu allen Stadien – sortiert nach dem Alphabet.
| VEREIN | STADION | KAPAZITÄT |
|---|---|---|
| BV Borussia 09 Dortmund | Signal-Iduna-Park | 81.365 |
| FC Bayern München 1900 | Allianz-Arena | 75.000 |
| Hertha Berliner SC 1892 | Olympiastadion | 74.064 |
| VfB Stuttgart 1893 | Mercedes-Benz Arena | 60.449 |
| Borussia VfL Mönchengladbach 1900 | Stadion im BORUSSIA-PARK | 54.010 |
| Eintracht Frankfurt 1899 | Deutsche Bank Park | 52.300 |
| 1. FC Köln 01/07 | RheinEnergieStadion | 50.933 |
| RB Leipzig 2009 | RB Arena | 47.000 |
| SC Freiburg 1904 | EUROPA PARK Stadion | 34.700 |
| 1. FSV Mainz 05 | MEWA ARENA | 34.034 |
| FC Augsburg 1907 | WWK Arena | 30.660 |
| TSV Bayer 04 Leverkusen | BayArena | 30.210 |
| TSG 1899 Hoffenheim | PreZero Arena | 30.150 |
| VfL Wolfsburg 1945 | Volkswagen-Arena | 30.000 |
| VfL Bochum 1848 | Vonovia Ruhrstadion | 29.299 |
| DSC Arminia Bielefeld 1905 | SchücoArena | 26.515 |
| 1. FC Union Berlin 1966 | Stadion An der Alten Försterei | 21.717 |
| SpVgg. Greuther Fürth 1903 | Sportpark Ronhof | Thomas Sommer | 18.000 |
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Die Allianz Arena im Norden Münchens ist seit 2005 die Heimstätte von Rekordmeister FC Bayern München. Bis 2017 teilten sich die Bayern das Stadion noch mit dem TSV 1860 München. Nach dem Auszug der Löwen konnte der FC Bayern den Innenraum des Stadions nach den eigenen Bedürfnissen umgestalten.
2006 war die Allianz Arena unter anderem der Eröffnungsspielort für die Weltmeisterschaft. 2012 fand hier das Champions-League-Finale statt. Der FC Bayern unterlag im "Finale dahoam" im Elfmeterschießen dem FC Chelsea.
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Bis 1998 war die 1958 errichtete BayArena noch unter dem Namen Ulrich-Haberland-Stadion bekannt. Die Arena ist die Heimat von Bayer 04 Leverkusen. 2009 wurde die Arena grundlegend saniert und erstrahlt seitdem in der heutigen Optik.
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Das Stadion im Nordpark Mönchengladbach löste nach zweijähriger Bauzeit 2004 das altehrwürdige Bökelbergstadion ab. Obwohl der Borussia-Park erst zwei Jahre vor der Weltmeisterschaft 2006 eröffnet wurde, gehörte er nicht zu den WM-Stadien 2006.
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Der bereits mehrfach modernisierte Deutsche Bank Park (bis 2020 Commerzbank-Arena) wurde vor knapp 100 Jahren eröffnet. Bis zum ersten Namenssponsoring 2005 hieß die Arena, die auch Spielstätte bei der WM 2006 war, noch Waldstadion. Es liegt im Stadtwald im Stadtteil Sachsenhausen-Süd.
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Das jüngste Bundesliga-Stadion steht in Freiburg. Erst Mitte Oktober 2021 trug der Sportclub im Europa-Park Stadion sein erstes Bundesligaspiel in der neuen Heimat aus. Dieses endete mit einem 1:1-Unentschieden gegen RB Leipzig. Bis dahin trugen die Breisgauer ihre Heimspiele im Dreisamstadion aus.
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Die ebenfalls bereits mehrfach umbenannte und modernisierte Mercedes-Benz-Arena ist die Heimat des VfB Stuttgart und wurde 1933 eröffnet. Am längsten war die Arena unter dem Namen Neckarstadion (1949-1993) bekannt. Von 2008 bis 2011 wurde das Stadion zu einer reinen Fußballarena umgebaut.
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Die MEWA Arena des 1. FSV Mainz 05 wurde erst 2011 als Coface Arena eröffnet. Sie löste das in Mainz legendäre Bruchwegstadion ab.
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Eines der geschichtsträchtigsten Stadien Deutschlands steht in der Hauptstadt. Das Olympiastadion Berlin wurde 1936 für die Olympischen Spiele errichtet. Von 2000 bis 2004 wurde das Stadion für die Weltmeisterschaft 2006 modernisiert. Berlin war der Finalspielort der WM 2006.
Neben Fußballspielen von Hertha BSC finden dort auch immer wieder Großveranstaltungen und seit 1985 alljährlich das DFB-Pokalfinale statt. 2015 war das Olympiastadion Austragungsort des Champions-League-Endspiels, das der FC Barcelona 3:1 gegen Juventus Turin gewann.
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Seit Ende Januar 2009 trägt die TSG 1899 ihre Heimspiele in der PreZero Arena aus. Der damalige Aufsteiger gewann sein erstes Bundesliga-Heimspiel in der neuen Spielstätte mit 2:0 gegen Energie Cottbus.
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Am Ort des alten, abgerissenen Zentralstadions wurde für die Weltmeisterschaft 2006 die neue Red Bull Arena (bis 2010 namentlich noch Zentralstadion) errichtet. 2010 übernahm RB Leipzig den Spielort und trägt dort seither seine Heimspiele aus.
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Das Stadion in Köln-Müngersdorf trägt seit 2004 den Namen RheinEnergieStadion. Bereits seit den 1920er-Jahren stand an der gleichen Stelle das Müngersdorfer Stadion, das 1975 neu erbaut wurde. Eine weitere, größere Modernisierung folgte mit der Umbenennung 2004 für die Weltmeisterschaft 2006.
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Die 1926 errichtete SchücoArena war bis zu ihrer Umbenennung 2004 noch unter dem bis heute bestehenden Spitznamen, Bielefelder Alm, bekannt. Die Heimat von Arminia Bielefeld wurde letztmals im Jahr 2008 renoviert.
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Der Signal Iduna Park ist das Stadion mit dem größten Fassungsvermögen in Deutschland. Bis 2005 und auch im Sprachgebrauch wird oft vom Westfalenstadion gesprochen. Diesen Namen trug die Spielstätte von Borussia Dortmund bis 2005.
Das Stadion war Austragungsort für die Weltmeisterschaften 1974 und 2006 in Deutschland. Die Stehplatztribüne, "Die Gelbe Wand", bietet knapp 25.000 Zuschauern Platz und ist damit die größte Stehplatztribüne Europas.
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Das kleinste und gleichzeitig älteste Stadion der Bundesliga steht in Fürth. Bereits 1910 wurde der damals noch in der eigenständigen Gemeinde Ronhof gelegene Sportplatz am Ronhofer Weg gegenüber dem Zentral-Friedhof errichtet. Den Ursprungsnamen trug das Stadion bis 1997. Nach vielen Namenswechseln in den Folgejahren heißt das Stadion seit 2016 offiziell Sportpark Ronhof / Thomas Sommer.
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Nostalgie pur verspricht auch das Stadion in Berlin-Köpenick. Seit 1920 tragen Union Berlin und seine Vorgängervereine hier ihre Heimspiele aus. Zwischen 2008 und 2013 wurde das Stadion letztmals renoviert. Teile der Arbeiten wurden dabei von freiwilligen Union-Fans übernommen.
Bekanntheit erlangte das Stadion auch durch das jährlich Weihnachtssingen, das im Stadion An der Alten Försterei seit 2003 stattfindet.
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Fünf Jahre nach dem Aufstieg des VfL Wolfsburg in die Bundesliga zogen die Wölfe 2002 in die Volkswagen Arena um. Den größten Erfolg im Stadion feierte der VfL mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft 2009. 2021 wurde hier der langjährige Bundestrainer Joachim Löw vom DFB verabschiedet.
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Bereits seit 1911 tragen der VfL Bochum und seine Vorgängervereine die Heimspiele im städtischen Fußballstadion an der Castroper Straße aus. Seit 2016 gibt das Bochumer Wohnungsunternehmen Vonovia dem Stadion seinen vollständigen Namen Vonovia Ruhrstadion, unter dem es ohne den Sponsorenzusatz bereits von 1997 bis 2006 bekannt war. 2010 erfolgten die letzten Aus- und Umbauarbeiten.
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2009 nahm der damalige Zweitligist FC Augsburg die neue WWK Arena (damals noch Impuls Arena) in Betrieb. Zuvor spielten die Schwaben von 1951 bis 2009 im Rosenaustadion. Seit 2015 gibt der Versicherer WWK dem Stadion seinen Namen. Der Vertrag läuft noch bis 2030.