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Ter Stegens Ausfalldauer: La-Liga-Kommission entscheidet - unter einer Bedingung

kicker

Der FC Barcelona würde Marc-André ter Stegen am liebsten loswerden, nach oder wegen seiner kürzlich erfolgten Rücken-OP wird der DFB-Keeper aber in Katalonien bleiben. Doch auch die Ausfalldauer ter Stegens sorgt weiterhin für Diskussionen. Grund sind mal wieder die Liga-Registrierungen. So dürfen Vereine in La Liga ab einer Ausfalldauer von vier Monaten 80 Prozent des Gehalts des verletzten Spielers zur Registrierung anderer Akteure nutzen.

Ter Stegen schrieb in seinem Instagram-Post aber explizit von einer dreimonatigen Ausfalldauer, Barca äußerte sich zu dem Thema jedoch nicht. Aufgrund der Unstimmigkeiten muss jetzt die Liga darüber entscheiden, auf welche Dauer die Ausfallzeit beziffert wird.

Gibt ter Stegen sein Einverständnis zur Weitergabe?

Dabei gebe es aber eine Grundvoraussetzung, wie Jordi Ardevol, einer der Ärzte der zuständigen Arztkommission von La Liga, in der Marca erklärt: Der Spieler müsse seinem Arbeitgeber das Einverständnis geben, die medizinischen Daten weiterzugeben. "Je mehr Informationen Barca uns gibt, desto besser", betont der Arzt, der aufgrund seiner Vergangenheit als langjähriger Teamarzt bei den Blaugrana im Fall ter Stegen von einer Entscheidung ausgeschlossen ist.

"Normalerweise sind sich der Spieler und der Verein einig, die Informationen werden an La Liga geschickt und erreichen in weniger als einer Stunde die medizinische Kommission, die den Fall in weniger als 24 Stunden entscheidet", sagt Ardevol. Ob das auch in dem Falle so ist? Bislang habe die Weitergabe noch nie ein Spieler verweigert, so Ardevol.

In Spanien spekulieren bereits einige Ärzte, dass ter Stegen länger als vier Monate fehlen könnte, was Barca in die Karten spielen würde. Das letzte Wort haben nun die verbliebenen drei Ärzte der Kommission - wenn es nicht zu einem Novum kommt und ter Stegen die Weitergabe verweigert. Die angespannte Stimmung würde das mit Sicherheit nicht runterkühlen, auch wegen der Registrierung von ter Stegens auserkorenem Nachfolger Joan Garcia. Für weitere Neuzugänge könnte das dann ebenfalls schwer werden.