Fehlercode: %{errorCode}

Toppmöller: "Absolut beeindruckend, was Atletico gemacht hat"

kicker

"Wir haben es mit einer mutigen Herangehensweise versucht und hatten auch einige hohe Ballgewinne", meinte Dino Toppmöller bei DAZN nach der klaren Niederlage in Spaniens Hauptstadt. Der Gegner aber sei letztlich zu stark gewesen. "Wir sind heute an Grenzen gestoßen, das kommt vor im Leben. Es war absolut beeindruckend, was Atletico gemacht hat. Wir haben am eigenen Leib erfahren, warum sie am Wochenende Real mit 5:2 geschlagen haben", so der Frankfurter Coach weiter.

Toppmöller sieht Atletico als Vorbild

Toppmöller fand beim Einordnen der Erfahrungen des Dienstagabends dennoch auch Positives. "Grenzen sind ja nur temporär. Das ist nur in diesem Moment und diese Grenzen müssen wir jetzt gemeinsam verschieben. Wir werden vom heutigen Abend viel mitnehmen können. Das war ein extrem wichtiger Erfahrungswert - was die Intensität in den Läufen betrifft, in den Zweikämpfen, aber auch spielerisch. Wir haben gewusst, dass es auf diesem Level Mannschaften gibt, die in unserer Situation wohl eine Nummer zu groß sind. Das ist auch ein Prozess des Lernens."

Die Standardsituation waren dabei nur ein Stein des Anstoßes, den auch Toppmöller benannte, nachdem Atletico durch Robin Le Normand zum 2:0 und dann durch Giuliano Simeone zum 4:1 gleich zweimal nach einem Eckball traf. "Die kurzen Pfosten waren frei, sie haben ihn freigezogen. Das darf nicht passieren, da müssen wir schärfer sein. Standards sind immer Türöffner, das haben wir selbst schon in Gladbach gesehen."

Götze: "Das war heute eine gute Lehrstunde"

Zum Lernprozess gehört auch der Umgang mit den vielen englischen Wochen in der aktuellen Phase, den Mario Götze ansprach: "Wir müssen verstehen, dass es schwer ist, alle drei Tage zu spielen. Das ist wirklich kompliziert und wir müssen verstehen, wie hart wir dafür gerade auswärts arbeiten müssen. Aber das war heute eine gute Lehrstunde für uns. Wir haben ein junges Team und müssen gemeinsam wachsen."

In diesem Kontext waren auch die Auswechslungen Toppmöllers zu sehen, wie der 44-Jährige erklärte, der direkt nach dem SGE-Tor zum 1:3-Zwischenstand unter anderem Can Uzun und Ellyes Skhiri aus dem Spiel genommen hatte: "Es ging nicht um Can - oder auch Ellyes -, ob sie vielleicht nicht so gut gespielt haben. Wir haben auch das System umgestellt. Zudem haben wir auch noch wichtige Spiele, die jetzt kommen. Zum Beispiel jetzt am Samstag, das haben wir ihm nach dem Spiel auch gesagt", spielte der Coach auf die nun folgende Partie am Samstagabend (18.30 Uhr) gegen den FC Bayern an. Denn dann brauche Toppmöller nicht nur Uzun wieder in bester Verfassung.