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"Total spannender" Matanovic wird Freiburger

kicker

Nun ist auch die letzte Planstelle des SC Freiburg geschlossen. Am Mittwoch präsentierten die Breisgauer in Igor Matanovic jenen Stürmer, der schon länger auf der Wunschliste des SCF steht. Für den 22 Jahre alten fünfmaligen Nationalspieler Kroatiens überweist der Bundesligist eine Sockelablöse in Höhe von 6,7 Millionen an Ligakonkurrent Eintracht Frankfurt, erfolgsabhängig können Boni von knapp zwei Millionen Euro folgen. Die Vertragslaufzeit gab der SCF wie gewohnt nicht bekannt.

"Igor besitzt ein total spannendes Profil. Er ist aufmerksam, hat eine gute Körperlichkeit und strahlt Torgefahr aus. Dazu zeigt er eine gute Haltung und Bereitschaft, für das Team zu arbeiten", erklärt SCF-Vorstand Jochen Saier. "In der Vergangenheit haben wir bewiesen, dass wir gemeinsam mit dem Spieler und etwas Geduld die nächsten Entwicklungsschritte einleiten und das zweifelsohne große Potenzial zur Entfaltung bringen können."

Matanovic: "Genau so würde ich mich selbst auch beschreiben"

Matanovic, der die Rückennummer 31 erhält, zeigt sich "überglücklich, dass es geklappt hat. Der SC Freiburg wirkt auf mich authentisch, familiär und ambitioniert. Genau so würde ich mich selbst auch beschreiben. Deshalb bin ich überzeugt, dass das sehr gut harmonieren wird."

Der gebürtige Hamburger Matanovic wurde beim FC St. Pauli ausgebildet und unterschrieb im Sommer 2021 bei der SGE, die ihn jedoch zunächst für zwei Jahre an seinen Heimatklub zurückverlieh. Im Sommer 2023 folgte die nächste Leihe zum Karlsruher SC, ehe er ab der vergangenen Saison dauerhaft dem Kader des Bundesligisten angehörte.

Warme Worte von Krösche

In Frankfurt kam Matanovic in der vergangenen Saison zwar auf 25 Einsätze, in der Startelf stand der 1,94 Meter große Stürmer aber wettbewerbsübergreifend nur in fünf Spielen, zwei Tore gelangen ihm dabei. Dennoch gelang ihm im vergangenen Herbst der Sprung in die Nationalmannschaft, für die er im November debütierte. Insgesamt bringt Matanovic die Erfahrung aus 86 Spielen in der 2. Bundesliga (17 Tore) sowie deren 16 im Oberhaus mit nach Freiburg.

"Igor hat in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung genommen. Wir sind überzeugt, dass er seinen Weg gehen wird und verstehen daher auch seinen Wechselwunsch, um mehr Spielzeit zu bekommen", betont SGE-Sportvorstand Markus Krösche: "In Frankfurt ist er immer ein gern gesehener Gast und willkommen."