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Uzun: "Eigentlich schieße ich nicht so fest"

kicker

Nach seinem Wechsel von Nürnberg nach Frankfurt hatte Uzun zunächst einen schwierigen Stand am Main. In seiner ersten Bundesliga-Saison kam der 19-Jährige lediglich auf sechs Startelf-Einsätze, der Sprung von der 2. Liga ins Oberhaus fiel kniffliger als gedacht aus.

14 weitere Einwechslungen in der Bundesliga, dazu zehn Europa-League-Spiele. Uzun tastete sich heran, wollte aber noch nicht wirklich ankommen. Die Sommer-Pause hat der türkische A-Nationalspieler zur sportlichen Weiterentwicklung genutzt und unter anderem auf seinen Urlaub verzichtet. "Ich habe wirklich viel trainiert und möchte das auf dem Platz zeigen", sagte Uzun am Sky-Mikrofon.

Der Aufwand hat sich kurzfristig schon gelohnt - so viel ist sicher. Beim 4:1-Kantersieg der Eintracht gegen Werder Bremen zum Auftakt in die neue Bundesliga-Saison mutierte Uzun zusammen mit Jean-Matteo Bahoya zum Unterschiedsspieler. Neben seinem Traumtor zur SGE-Führung bereitete der gebürtige Regensburger gleich zwei Tore für seinen französischen Offensivkollegen vor.

"Eigentlich bin ich nicht so ein Spieler, der so fest schießt, aber irgendwie lag der sehr gut und ich habe ihn gut getroffen", freute sich Uzun über sein erstes Bundesliga-Tor in der neuen Spielzeit. "Es war ein sehr, sehr schöner Auftaktsieg - so wollen wir weitermachen."

Die drei Scorerpunkte bedeuten einen Rekord

Und ganz nebenbei hat Uzun einen neuen Rekord aufgestellt: Mit 19 Jahren und 285 Tagen ist der offensive Mittelfeldspieler der jüngste Eintracht-Spieler seit der detaillierten Datenerfassung ab 1988/89, dem drei Scorerpunkte in einem Bundesliga-Spiel gelangen.

Ein guter Einstand und ein Auftritt, den Uzun gerne wiederholen würde. "Ich möchte solche Leistungen hoffentlich weiterhin bringen, mich jedes Spiel verbessern und auf meinen Trainer hören." Dem dürfte das Gesehene sicherlich auch imponiert haben.