Der Hamburger SV hat am Donnerstag seinen achten Neuzugang für die neue Saison präsentiert. Maria Mikolajova heißt sie, und Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung wird die 26 Jahre alte Mittelfeldspielerin wohl eher nicht haben.
Denn die Slowakin ist schon die vierte Akteurin vom österreichischen Serienmeister SKN St. Pölten, die in diesem Sommer zum HSV wechselt. Zuvor waren schon Torfrau Laura Sieger sowie die beiden Stürmerinnen Melanie Brunnthaler und Sophie Hillebrand den Weg gegangen. Sicher liegt das auch zu einem großen Teil an der neuen Cheftrainerin Liese Brancao, die bis vergangenen Dezember die Niederösterreicher betreut hatte.
"Majka ist eine sehr vielseitig einsetzbare Spielerin, die durch ihre starken Dribblings und enorme Ballsicherheit auffällt. Dank ihrer weitreichenden internationalen Erfahrung im Verein und bei der Nationalmannschaft bringt sie viel Spielreife mit, die für unseren jungen Kader in der Bundesliga wertvoll sein wird", sagt Saskia Breuer, Koordinatorin Frauenfußball beim HSV.
Breuer hatte zuvor übrigens noch zwei weitere Österreicherinnen verpflichtet: Keeperin Larissa Haidner von Austria Wien und Außenverteidigerin Michela Croatto von RB Leipzig. Die Transferstrategie des Hamburger SV in diesem Sommer wird damit immer klarer: In der Alpenrepublik ist viel fußballerisches Talent vorhanden - und im Gegensatz zu manch anderem Markt sind die Spielerinnen dort bislang noch bezahlbar.