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Wacker schlug sich wacker - Rapid dank Bolla-Hammer weiter

kicker

Der SK Rapid hat sich im Traditionsduell mit Wacker Innsbruck mit Mühe durchgesetzt und steht in der zweiten Runde des ÖFB-Cups. Die Hütteldorfer siegten am Sonntag im mit 15.723 Zuschauern erstmals seit 15 Jahren ausverkauften Tivoli-Stadion 1:0 (0:0). Der entscheidende Treffer gelang Rechtsverteidiger Bolla mit einem sehenswerten Freistoß in der Schlussviertelstunde (78.).

Einen Aufreger gab es noch kurz vor Schluss. Yilmaz traf zum vermeintlichen Ausgleich, Schiedsrichter Macanovic erkannte diesen wegen eines von ihm wahrgenommenen Foulspiels des Torschützen an Auer jedoch nicht an (89.).Rapid gewann damit auch das zweite Pflichtspiel der noch jungen Saison. Ebenso wie in der Conference-League-Qualifikation bei Decic Tuzi (2:0) konnte das Team von Stöger nur bedingt überzeugen. Das Rückspiel in Wien steht am Donnerstag auf dem Programm, drei Tage später startet Grün-Weiß zuhause gegen Blau-Weiß Linz in die Bundesliga. Für Aufsteiger Wacker Innsbruck beginnt am Freitag mit einem Heimspiel gegen Seekirchen das Abenteuer Regionalliga.

Rapid nicht effizient genug

Beide Fanlager begrüßten die 22 Akteure mit beeindruckenden Choreografien. Es dauerte allerdings ein wenig, bis die Atmosphäre von den Rängen auf das Spielfeld überkippte. Rapid unterliefen in der Anfangsviertelstunde zu viele Ungenauigkeiten. Wacker schaffte es dennoch kaum, in die gegnerische Hälfte vorzudringen. Erst nach 20 Minuten entfachte erstmals Gefahr. Ein Abschluss von Kara wurde von einem Wacker-Verteidiger noch entscheidend geblockt.

Innsbrucks beste Chance in Hälfte eins entstand durch einen Konter. Lorenz schloss diesen aber viel zu überhastet ab (23.). Anschließend schaltete Rapid einen Gang hoch. Neuzugang Mbuyi scheiterte per Kopf (27.) jedoch ebenso am starken Wacker-Schlussmann Tauber wie Kara aus der Distanz (42.).

Erlösung durch Bolla

Auch in Hälfte zwei zeichnete sich ein ähnliches Bild. Wacker verteidigte angetrieben von den lautstarken Rängen leidenschaftlich. Gelang Rapid einmal der Durchbruch, fehlte im Abschluss die letzte Konsequenz oder Tormann Tauber war zur Stelle. Radulovic traf aus kurzer Distanz das Tor nicht (66.), einen Kopfball von Marcelin parierte erneut Tauber (69.).

Die Erlösung für Grün-Weiß brachte schließlich ein Freistoß von der Strafraumgrenze. Rechtsverteidiger Bolla knallte den Ball mit voller Wucht unter die Latte. Wacker steckte nicht auf und erzielte kurz vor Schluss den vermeintlichen Ausgleich. Der eingewechselte Yilmaz versenkte den Ball per Kopf. Für kurze Zeit verwandelte sich der Tivoli in ein Tollhaus, doch Schiedsrichter Macanovic ahndete einen leichten Schubser von Yilmaz an Auer.