Fehlercode: %{errorCode}

Was Asllanis Verbleib bedeutet

kicker

Mergim Berisha, Gift Orban, Erencan Yardimci, David Mokwa. Die Liste der Angreifer mit - aktuell - überschaubaren Chancen auf Einsatzzeiten bei der TSG Hoffenheim ist lang. Bei Yardimci und Mokwa ist die Sache klar, die beiden Talente sollen über eine Leihe Praxis erlangen. Orban, erst im Winter für 9 Millionen Euro an Sockelablöse von Olympique Lyon losgeeist, hatte in der Rückrunde eine ordentliche Quote, doch die Bindung zum Spiel fehlte ihm, zudem gilt der Nigerianer nicht als der einfachste Charakter. Und dass Berisha nicht wirklich eine Zukunft im Kraichgau hat, ist schon länger klar.

Orban und Berisha haben sich nicht ins Rampenlicht gespielt

Streng genommen hätte es sich Schicker ob des Überangebots im Angriff einfach machen können, das Interesse von Werder Bremen an Fisnik Asllani ein Jahr vor Vertragsende mit einem Transfer in bares Geld ummünzen können. Was ob der starken Vorsaison des 22-Jährigen natürlich keine Option war, so kann kein Bundesligist arbeiten. Mit der am Sonntag offiziell verkündeten Verlängerung bis 2029 bleibt ein Angreifer in Hoffenheim, der einen Wertzuwachs verspricht. Bei Berisha und Orban drohen Hängepartien auf der Abgabeseite, das Duo hat sich nun nicht wirklich ins Rampenlicht gespielt in den vergangenen Monaten. Und die aufgezählten Kandidaten sind ja längst nicht die einzigen Profis im Kader für die Spitze.

Da wären noch der ablösefreie Neuzugang Tim Lemperle, Max Moerstedt und Haris Tabakovic - Andrej Kramaric, Adam Hlozek, Marius Bülter, Bazoumana Toure und Ihlas Bebou mal gar nicht mitgerechnet, weil diese auch auf der Zehn respektive der Außenbahn zum Einsatz kommen können. Auch den erst einmal fürs Drittliga-Team eingeplanten Zugang Deniz Zeitler kann man zumindest zunächst ausklammern. Heißt aber dennoch: Selbst wenn Berisha, Orban, Yardimci und Mokwa den Klub verlassen, droht ein massives Gedränge im Angriff, das Trainer Christian Ilzer und Schicker mit vielen Gesprächen managen müssen.

Asllanis Trumpf: trotz seiner Größe kein reiner Strafraumstürmer

Asllanis Trumpf: Er ist, anders als beispielsweise Tabakovic, trotz seiner 1,91 Meter kein reiner Strafraumstürmer, sondern lässt sich gerne in den Zehnerraum zurückfallen. Insofern könnte Ilzer mit ihm auf sein vor allem in Österreich praktiziertes 4-4-2 zurückgreifen mit dem 22-Jährigen an der Seite eines körperlich präsenten (Moerstedt, Tabakovic) oder eines in die Tiefe gehenden Neuners (Lemperle, Bebou, Bülter, Toure) und einem abschlussstarken Zehner dahinter (Kramaric, Hlozek). Doch alleine die Aufzählung der potenziellen Pärchen zeigt: Es drohen Härtefälle.