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Wechsel zu den Bayern? Senß: "Die Gerüchte wundern mich nicht"

kicker

SGS Essen, Bayer Leverkusen und seit 2024 Eintracht Frankfurt. Elisa Senß hat in ihrer Karriere schon reichlich Erfahrungen in der Bundesliga gesammelt. Möglicherweise kommt im Sommer der nächste deutsche Klub dazu. Die Gerüchte halten sich hartnäckig: Die defensive Mittelfeldspielerin steht vor einem Wechsel zum Meister FC Bayern. Aus Sicht des Tabellenführers würde eine Verpflichtung von Senß durchaus Sinn ergeben: Die englische Europameisterin Georgia Stanway verlässt den FCB am Saisonende und Lena Oberdorf sowie Sarah Zadrazil sind nach ihren Kreuzbandrissen noch im Aufbautraining. Wann sie wieder in den Spielbetrieb integriert werden können, ist noch unklar.

Senß würde also bei den Bayern gut passen, zumal der bis Juni 2027 laufende Vertrag der Nationalspielerin bei Eintracht Frankfurt eine Ausstiegsklausel enthalten soll. Bestätigt wird das von der Spielerin auf Nachfrage nicht. Ebenso wenig wie ein bevorstehendes Engagement beim Meister und aktuellen Tabellenführer. Aber: "Die Gerüchte wundern mich nicht", sagt Senß. Ihre Begründung: "Ich bringe meine Leistung im Verein und in der Nationalmannschaft und habe in den letzten Jahren einen Sprung gemacht. Da ist es Teil des Geschäfts, dass diese Gerüchte aufkommen." Ihre Aussage, dass im Fußball "alles ganz schnell gehen kann", klingt zumindest danach, dass eine Entscheidung oder die Verkündung des Wechsels nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird.

"Die werden hinten zwei Busse parken"

Aktuell will sich Elisa Senß aber auf den Bundesliga-Saisonendspurt mit Eintracht Frankfurt sowie auf das bevorstehende WM-Qualifikationsspiel des DFB-Teams am Samstag (18 Uhr) im österreichischen Ried konzentrieren. "Österreich wird sich defensiv positionieren", ist sich die 28-Jährige nach den Erfahrungen des 5:1-Sieges gegen das Nachbarland am Dienstag in Nürnberg sicher. "Die werden hinten zwei Busse parken."

Für die deutsche Mannschaft gilt es, das österreichische Bollwerk möglichst geschickt auszuhebeln. "Wir müssen über Außen kommen und brauchen eine gute Boxbesetzung", fordert Senß, die ebenso wie ihre Mitspielerinnen mit der Leistung am Dienstag nicht zufrieden war. Auch Bundestrainer Christian Wück hatte nach der Partie moniert, dass seine Spielerinnen nicht am Leistungslimit agiert hätten. Zudem sei die Passqualität in den ersten 45 Minuten deutlich ausbaufähig gewesen. Darauf wurde in den jüngsten Trainingseinheiten noch mal besonderen Wert gelegt. Einem weiteren deutlichen Erfolg in der WM-Qualifikation nach dem 5:0 gegen Slowenien, dem 4:0 in Norwegen und dem 5:1 gegen Österreich dürfte nun wohl nichts im Wege stehen