Fehlercode: %{errorCode}

"Werde jedes Mal so reagieren": Amorim möchte sich nicht anpassen

kicker

Die Blamage am Mittwochabend beim Viertligisten in Grimsby hatte Manchester Uniteds Trainer Ruben Amorim mächtig zugesetzt. So sprach er davon, dass sich etwas ändern müsse und der Verein nicht nochmals 22 Spieler austauschen könne. Daraufhin brachen Spekulationen über seine Zukunft aus. Am Freitag reagierte der Portugiese selbst darauf. "Um ganz ehrlich zu sein, werde ich jedes Mal, wenn wir in Zukunft eine solche Niederlage erleiden, so reagieren", erklärte Amorim auf der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Burnley am Samstag (16 Uhr LIVE! bei kicker).

Er werde sagen, "dass er die Spieler manchmal hasse, manchmal liebe und manchmal verteidigen möchte." Es sei seine Art, die Emotionen vor den Medienvertretern nicht zu verstecken. "Ich weiß, dass es viele erfahrene Leute gibt, die darüber sprechen, wie ich mich gegenüber den Medien verhalten sollte, dass ich konstanter und ruhiger sein sollte. Ich werde nicht so sein", erläuterte der 40-Jährige. Die "schlechten Seiten" an dieser Eigenschaft nimmt er dafür bewusst in Kauf.

Gespräch mit der Vereinsführung angekündigt

Des Weiteren verriet er, dass er sich nach dem unzufriedenstellenden Saisonstart - Niederlage gegen Arsenal (0:1), 1:1 in Fulham und eben das Pokal-Aus - in der Länderspielpause mit der Vereinsführung und Sportdirektor Jason Wilcox zusammensetzen werde. Doch bevor der Trainer an das Gespräch denkt, gilt seine Konzentration dem Duell mit dem Aufsteiger.

Augenscheinlich aber nicht vollends, sonst hätte er nicht nochmals mit Nachdruck zu seinen emotionalen Äußerungen Stellung bezogen. "Und noch einmal: Manchmal möchte ich aufhören, manchmal möchte ich 20 Jahre lang hier bleiben, manchmal liebe ich es, mit meinen Spielern zusammen zu sein, manchmal möchte ich nicht mit ihnen zusammen sein. Also muss ich mich in dieser Hinsicht noch verbessern", so Amorim.