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Wie läuft’s eigentlich bei Rapid-Rekordverkauf Jansson?

kicker

So sehr man Isak Jansson aus grün-weißer Sicht auch vermissen mag, wirklich rosig läuft es beim Rekordverkauf des SK Rapid nicht. Im Sommer war der Schwede für zehn Millionen Euro zum Ligue-1-Team OGC Nizza gewechselt. Eine "Investition, die wir unbedingt tätigen wollten", wie Nizzas Sportdirektor Florian Maurice damals erklärte. Zurückzahlen konnte der Offensivmann das in ihn gesetzte Vertrauen seither jedoch bei Weitem nicht.

Nur ein Treffer in 23 Pflichtspiel-Einsätzen, bei gleich 16 Partien saß er entweder 90 Minuten auf der Bank oder fehlte gar im Spieltagskader. Und Mitte Februar setzte es den nächsten herben Rückschlag für den 24-Jährigen: Bei der 0:2-Pleite gegen Olympique Lyon zog sich Jansson eine Knieverletzung zu und fällt seither aus. Wann der Flügelspieler wieder auf den Platz zurückkehren kann, ist ungewiss.

Nizza in der Krise

Nicht nur Jansson selbst hinkt seiner Form hinterher, sondern auch seine Mannschaft. So steht Nizza mit 24 Punkten aus 25 Ligapartien nur auf Platz 15. Die Abstiegsränge rücken bedrohlich nahe. So hat Nizza nur noch fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Dabei hatte die Mannschaft vor Janssons Ankunft im vergangenen Sommer noch sehr stark performt. In der Vorsaison wurde Nizza Vierter, im Jahr davor Fünfter.

Für Jansson bleibt zu hoffen, dass er nach seiner Knieverletzung noch einmal neu angreifen kann. Angesichts der sportlich schwierigen Situation bei Nizza dürfte der Druck auf den ehemaligen Publikumsliebling des SK Rapid jedoch weiter steigen.