Der FC Zürich steckt tief in der Krise. Nach der jüngsten 1:2-Niederlage gegen Lausanne am Mittwochabend sind die Nerven bei Spielern und Trainer sichtbar angespannt. Abwehrchef Alexander Hack nimmt gegenüber dem Blick kein Blatt vor den Mund: "Wir müssen uns hinterfragen", sagt er und wird deutlicher: "Jeder ist Profi genug, dass er weiss: Wenn um 20.30 Uhr ein Flutlichtspiel bei uns zu Hause ist, dann müssen wir alles reinhauen. Ich weiss nicht, ob wir das heute gemacht haben."
Auch Trainer Dennis Hediger findet deutliche Worte. "Ich habe wenig Verständnis für gewisse Momente in der ersten Halbzeit", sagt er. Er gesteht ein: "Das hat viel mit Mentalität zu tun. Natürlich ist es nie der Gameplan, das Laufduell nicht aktiv zu bestreiten." Am Samstag steht das nächste Schicksalsspiel an. Der FCZ reist nach Genf zum angeschlagenen Servette FC. Auch die Genfer kämpfen mit ihrer Form. Hack fordert: "Da müssen wir auf jeden Fall mit einer anderen Einstellung antreten."