Als Gastgeber waren Dänemark, Schweden und Norwegen bereits vorab für die Handball-EM 2026 qualifiziert. Hinzu kam als viertes Team noch der amtierende Europameister aus Frankreich, der als Titelverteidiger ebenfalls direkt für die nächste EM-Endrunde qualifiziert war.
Die restlichen 20 Plätze wurden in einer Qualifikation ausgespielt. Diese wurde in zwei unterschiedlichen Phasen ausgetragen. In der ersten Phase kämpften die Teams aus Aserbaidschan, Zypern, Malta und aus dem Vereinigten Königreich um einen Platz in der Relegationsrunde für die zweite Phase - am Ende jubelte Großbritannien über das Ticket für die nächste Etappe.
Dort traf der Außenseiter auf die letzten vier Mannschaften im Ranking der Viertplatzierten in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2024: Belgien, Kosovo, Luxemburg, Lettland, sowie das beste europäische Teams der IHF Emerging Nations Championship 2023 Zypern. Am Ende zogen Luxemburg, Kosovo und Belgien in die zweite Phase der Qualifikation ein.
Quali-Phase 2
An der Phase 2 der Qualifikationsrunde nahmen 32 Mannschaften teil, die in acht Gruppen zu je vier Teams jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel spielten. Zu den Teams aus der ersten Qualifikationsrunde und den nicht direkt qualifizierten Teilnehmern der letzten Handball-EM, wie Deutschland, kamen auch dritt- oder viertplatzierte Teams der letzten EM-Qualifikation hinzu, die die Teilnahme an der Endrunde 2024 knapp verpasst hatten.
Die Teams auf den Plätzen 1 und 2 der Gruppen sowie die vier bestplatzierten Dritten haben sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft 2026 qualifiziert. Die favorisierten Teams gaben sich dabei keine Blöße: Das Ticket zur Endrunde verpassten am Ende die Gruppenletzten - Estland, Slowakei, Bosnien-Herzegowina, Lettland, Luxemburg, Kosovo, Türkei und Israel - sowie die Gruppendritten Litauen, Finnland, Griechenland und Belgien.