Sowohl der THW Kiel als auch die MT Melsungen und die SG Flensburg-Handewitt sind alle noch mit weißer Weste unterwegs und stehen damit vorzeitig in der Hauptrunde. Für die beiden Nordklubs geht es am letzten Spieltag um die Ausgangslage in der nächsten Runde, denn auch Montpellier und Irun haben ihr Ticket für die Gruppe I schon sicher. Bidasoa hat den direkten Vergleich mit St. Raphael gewonnen.
Auch für Melsungen fängt die Hauptrunde praktisch an, denn für Abschlussgegner Benfica Lissabon blieb die 31:33-Niederlage beim FTC Budapest folgenlos. Die Portugiesen hatten das erste Duell am zweiten Spieltag mit 38:25 gewonnen und kämpfen nun im Heimspiel gegen den Bundesligisten um die Ausgangslage für die zweite Wettbewerbsphase.
Nicht nur Hannover, auch Skanderborg-Aarhus kassierte in eigener Halle gegen Granollers die erste Niederlage, steht allerdings als Gruppensieger bereits fest. Mit dem vierten Sieg im fünften Spiel holte sich auch der HC Vardar 1961 Skopje in der Gruppe F den ersten Platz.
Zehn Mannschaften sind bereits ausgeschieden: Neben den noch punktlosen Teams Potaissa Turda, BSV Bern, Fram Reykjavik, HF Karlskrona und Fenix Toulouse können auch St. Raphael, Ostrow Wielkopolski, der FTC Budapest, IK Sävhof und Tatran Presov die nächste Runde nicht mehr erreichen. Die Slowaken konnten zwar schon einen Zähler aus dem Heimspiel gegen IK Sävehof holen, doch mit den beiden Niederlagen gegen Fredericia kann man die Dänen nicht mehr abfangen.
Welche Plätze sind noch offen?
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In der Gruppe C ist der Platz hinter Skanderborg-Aarhus noch frei. Schlusslicht Baia Mare reist nach Granollers. Die Spanier sind derzeit mit fünf Punkten in der Vorlage, mit je einem Zähler Abstand folgen Slovan Ljubljana und Baia Mare. Die von Uros Zorman trainierten Slowenen könnten lachender Dritter werden.
In der Gruppe D gibt es einen Dreikampf, in dem der FC Porto die besten Karten hat und dem HC Kriens-Luzern das Aus droht. Die Schweizer benötigen schon einen zweistelligen Kantersieg im direkten Duell mit den Portugiesen - oder einen Ausrutscher des punktgleichem Elverum. Die Norweger wären womöglich lachender Dritter, vorausgesetzt man patzt im Heimspiel gegen Fram Reykjavik nicht. Ein Niederlage Portos mit 13-15 Toren könnte allerdings Elverum auch trotz eines eigenen Sieges noch das Aus bringen.
Wer folgt dem HC Vardar 1961 Skopje in der Gruppe F und fordert dann Melsungen und Lissabon, das ist eine weitere offene Frage: Das von Igor Vori trainierte Team von MRK Sesvete muss am letzten Spieltag noch zu IFK Kristianstad, das erste Duell endete mit einem Remis. Den Schweden würde eine erneute Punkteteilung reichen, doch bei einer Niederlage wäre man ausgeschieden.
Ausgeglichen ist vor dem letzten Spieltag der ersten Gruppenphase auch noch die Gruppe H, lediglich zwei Zähler sind Spitzenreiter Partizan Belgrad und Schlusslicht Kadetten Schaffhausen auseinander. Theoretisch könnte es sogar noch zu Punktgleichheit aller vier Teams kommen, denn die Schweizer empfangen noch die Serben. Zudem stehen sich die nun punktgleichen Teams vom RK Nexe Nasice und Ademar Leon gegenüber - und könnten bei einem Remis ebenfalls auf 6:6 Punkte kommen.
Hauptrunde EHF European League
Gruppe I:
bereits qualifiziert: SG Flensburg-HandewittTHW KielMontpellier HBBidasoa Irunbereits ausgeschieden: Ostrovia Ostrow Wieopolski BSV BernSt. Raphael Var HBPotaissa Turda
Gruppe II:
bereits qualifiziert: Skanderborg-Aarhus Handballnoch mit Chancen:Slovan LjubljanaBM GranollersCS Minaur Baia MareFC PortoHC Kriens-LuzernElverum Handballbereits ausgeschieden:Fram Reykjavik
Gruppe III:
bereits qualifiziert: MT MelsungenBenfica LissabonHC Vardar 1961 Skopjenoch mit Chancen:MRK SesveteIFK Kristianstadbereits ausgeschieden:HF KarlskronaFenix ToulouseFTC Budapest
Gruppe IV:
bereits qualifiziert: TSV Hannover-BurgdorfFredericia HKnoch mit Chancen:RK Nexe NasiceKadetten SchaffhausenPartizan BelgradAdemar Leonbereits ausgeschieden:Tatran PresovIK Sävehof
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