Aus Rotterdam berichtet Merle Klingenberg
Europameister 2020, Weltmeister 2021, Europameister 2022, Vizeweltmeister 2023, Europameister 2024, Olympia-Sieger 2024: Wenn es um Titel geht, spricht Norwegen immer ein Wörtchen mit. Ole Gustav Gjekstad, seit Oktober 2024 Trainer, möchte an die goldene Ära von Thorir Hergeirsson anknüpfen.
Im Finale trifft man auf Deutschland, das sich zum ersten Mal seit 1994 für ein Endspiel qualifiziert hat. Das DHB-Team ist ebenfalls mit acht Siegen durch das Turnier marschiert und hat sich im Halbfinale mit 29:23 gegen Titelverteidiger Frankreich durchgesetzt.
Sportvorstand Ingo Meckes sprach anschließend von einem "unglaublichen Statement. Wir haben den Weltmeister eigentlich über 60 Minuten beherrscht". Nun wartet mit dem Vize-Weltmeister jedoch gleich das nächste Weltklasse-Team.
"Natürlich der ultimative Endgegner"
"Norwegen ist sicherlich unfassbar stark. Das wird eine Riesenaufgabe für uns. Es ist eine Ehre, ein Finale gegen die beste Mannschaft zu spielen. Aber wir sind gut. Wir wären nicht im Finale, wenn wir schlecht wären. Das ist überhaupt keine Diskussion", betont Markus Gaugisch vor dem Finale.
Der Bundestrainer blickt voraus: "Entsprechend sind wir beide hungrig und müssen da mit ähnlichen Dingen kämpfen. Wir müssen gut angreifen, um das Tempospiel von Norwegen zu unterbinden. Dann haben wir eine Chance in diesem Spiel."
Meckes ergänzt: "Norwegen ist natürlich der ultimative Endgegner. Wir haben nichts zu verlieren. Wir glauben an uns. Die Spielerinnen glauben an sich. Dann gehen wir das einfach an und probieren es."
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