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In Top-Form: Das ist Kiels Mega-Talent Skipagotu

kicker

Dieser Text ist ein Auszug aus der Ausgabe #16 unseres Magazins Bock auf Handball. Die ganze Ausgabe sowie der Text mit allen Fotos von den Färöer könnt ihr HIER nachbestellen.

18 Felseninseln weit draußen im Nordatlantik, knapp 1.400 Quadratkilometer zumeist schroffe Landschaft, oft nebelverhangen. Kaum mehr als 54.000 Einwohner. Hier kann es auch schnell mal einsam werden - mag man meinen.

In einem schwarzen Holzhaus in Hoyvik, dem nördlichen Vorort der Hauptstadt Torshavn, herrscht geselliger Trubel. "Unsere Tür steht immer offen. Am Sonntagmorgen brunchen wir sehr oft. Und dann schauen auch immer viele Leute rein, manchmal auch nur auf einen Kaffee. Das finde ich großartig", erzählt Elias Ellefsen á Skipagøtu mit leuchtenden Augen.

"Genau darauf freue ich mich immer am meisten, wenn ich zu Hause bin." Denn wenn Mama und Papa Eier, Bacon, Wurst, Lachs und noch so manche andere Leckerei auftischen, wird in großer Runde ausgiebig zusammen gegessen, viel erzählt und gelacht. Die Gesprächsthemen am Tisch sind bunt.

Handball im Blut der Familie

Wenn man von hier aus dem Fenster über das Tal hinweg gen Stadtzentrum auf den nächsten Hügel schaut, dann erblickt man neben dem großen Fußballstadion auch die "Høllin á Hálsi", jene Mehrzweckarena, in der die Handballer der Färöer ihre Länderspiele austragen.

Kein Wunder, dass am Tisch der Familie Skipagøtu kein Weg an ihrer Passion vorbeiführt. Wie auch? Handball liegt ihr eben im Blut. Elias Mutter Gunn Ellefsen, eine Juristin, ist heute Präsidentin des Färingischen Handballverbandes, sein Vater Jens Skipagøtu, ein studierter Lehrer, war lange Zeit Torwart in der Nationalmannschaft und bei seinem Heimatclub H71.

Sein Cousin ist das nächste Mega-Talent

Inzwischen steht der 48-Jährige den heimischen Handballern und Fußballern als Mentaltrainer zur Seite. "Als Jens und ich Ende der Neunziger nach zehn Jahren in Dänemark zurück auf die Insel zogen, da haben wir mit dem Sport angefangen, vor allem, weil wir in unserem Dorf, in dem wir leben, einen Ort schaffen wollten, an dem wir Menschen zusammenbringen konnten. Es war also vor allem eine gesellige Angelegenheit, mehr als vielleicht der Handball selbst."

"Mein Vater, mein Onkel, meine Brüder, Cousins und Cousinen - alle spielen Handball", erzählt Elias. Die Welt hier ist tatsächlich klein. Denn einer seiner Cousins ist gerade auf dem besten Weg, zum nächsten Mega-Star der Färöer heranzureifen. Erst kürzlich ist er zum dänischen Champions-League-Klub GOG gewechselt. Es handelt sich um...

Ihr wollt mehr darüber erfahren, welches Super-Talent der Cousin von Elias ist und wie er sich selbst zur Säule des Kieler Spiels entwickeln konnte? Dann holt euch HIER nachträglich Ausgabe #16 von Bock auf Handball. Oder noch besser: Spart viel Geld und schließt das ABO ab, um künftig nichts mehr zu verpassen.