"Insgesamt mit dem Spiel, ich war mehr zufrieden mit unserer Leistung heute als im ersten Spiel. Obwohl das nicht gereicht hat, war das besser", fiel das erste Fazit von Kroatiens Trainer Dagur Sigurdsson aus. Der ehemalige Nationaltrainer Deutschlands probierte im zweiten Test viel aus, spielte in jeder Halbzeit mit einer anderen Aufstellung.
Für die restlich Vorbereitungszeit bis zum ersten Spiel, Kroatien startet am 17.01. gegen Georgien in das Turnier, zeigt sich der Isländer optimistisch: "Insgesamt glaube ich, dass wir die nächsten fünf Tage ein paar Dinge besser machen können und dann bereit für die Meisterschaft werden."
"Nicht viele Spieler weltweit"
Sein Gegenüber Alfred Gislason konnte mit der Leistung seiner Mannschaft ebenfalls zufrieden sein: "Unser Ziel in beiden Spielen war, eine sehr solide Abwehr hinzubekommen, um unsere Torhüter zu unterstützen und zu versuchen, aus der Abwehr Druck zu machen. Das ist eigentlich so wie unser Spiel sein muss, wenn wir erfolgreich sein wollen. Das ist uns gut gelungen und ich bin extrem froh darüber."
Besonders über seine neu gewonnene Abwehrstärke im Team schwärmt der Nationaltrainer. "Wir haben fünf Innenblockspieler, die wir letztes Jahr in dieser Breite nicht hatten." Dazu zählt er neben den gestandenen Spielern um Julian Köster, Justus Fischer und Johannes Golla besonders Tom Kiesler und Matthes Langhoff auf. "Beide, aus meiner Sicht, sind unter den flexibelsten oder stabilsten Abwehrspieler überhaupt, weil sie alle Positionen in der Abwehr spielen können. Und es sind nicht viele Spieler weltweit, die das können. Und das hilft uns jetzt enorm."
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