Für den Geschäftsführer der HSG Konstanz, André Melchert, ist der Vertrag für Sven Iberl nur die logische Konsequenz aus den starken Vorstellungen in der U21 aber auch schon in der ersten Mannschaft vor der Verletzung des Halblinken.
"Auch Sven hat sich super entwickelt", so Melchert. "Er hat sich die Chance nun verdient. Für uns bringt er eine besondere Komponente in das Spiel mit seiner extremen Geschwindigkeit und seinem guten Eins-gegen-Eins. Dazu ist er auch noch ein guter Abwehrspieler."
Mit diesen Stärken zählte der 24-Jährige schon in der letzten Saison, aber noch vermehrt in dieser Spielzeit zu einem besonderen Überraschungsmoment im Spiel der HSG - ehe ihn eine langwierige Verletzung aus dem Spielbetrieb riss. So heißt es aktuell für den gebürtigen Friedrichshafener, sich in der Reha in Geduld zu üben und weiter hart am baldigen Comeback zu arbeiten.
Ziel erste Mannschaft
2022 kam das Rückraum-Talent von der MTG Wangen an den Bodensee und empfahl sich durch seine Leistungen in der U21 für höhere Aufgaben. "Mein Ziel bei meinem Wechsel war immer die erste Mannschaft", sagt Iberl. "Bei der HSG finde ich eine Top-Kombination aus Handball auf hohem Niveau mit tollem Umfeld, einer wunderschönen Stadt und Studium vor. Unweit von meiner Heimat eine tolle Lebensqualität."
Nach überstandener Verletzung möchte der 1,82 Meter große Torjäger wieder voll angreifen und "in der 3. Liga ankommen. Ich möchte mich weiterentwickeln und die nächsten wichtigen Schritte im Team machen."