Im Hinspiel in Zagreb bekam er gar keine Einsatzzeit, im Rückspiel am Sonntagabend wurde er erst während der zweiten Halbzeit eingewechselt. Doch Nils Lichtlein nutzte diese wenigen Minuten, erzielte drei Tore und brachte auch ansonsten neue Energie in das zu dem Zeitpunkt etwas zerfahrene deutsche Angriffsspiel.
Der Berliner hoffe, im ersten EM-Spiel gegen Österreich zum Einsatz zu kommen, erklärte er nach dem zweiten Kroatien-Test: "Ich habe alles gegeben und bin immer bereit auf den Einsatz. Ich hoffe dass er (Alfred Gislason, Anm. d. Red.) das jetzt auch so sieht." Denn er sei keiner, der auf der Bank "gut ruhig sitzen kann", so Lichtlein.
Geheimwaffe Lichtlein
Dennoch weiß der 23-Jährige um seine Rolle in der Mannschaft:"Ich freue mich einfach nur, wenn ich dann spielen darf", gibt er sich bescheiden. Gegen Kroatien startete Julian Köster auf der Mitte, anschließend kam Juri Knorr. Der amtierende deutsche Meister hat jedoch gezeigt, dass er eine wahre Geheimwaffe ist und auch spät noch einen Unterschied machen kann.
"Er ist jung, aber es ist natürlich schön als Bundestrainer diese drei Mittelbeutel zu haben", sagte Bundestrainer Alfred Gislason auf der Pressekonferenz. Im Hinspiel in Zagreb habe Lichtlein nur nicht gespielt, weil der Fokus dort auf der Abwehr und somit auf Köster gelegen habe. Den Berliner schätze er vor allem "wahnsinnig gut gegen eine offensive Abwehr" ein.
mehr zur Handball-EM auf handball-world.news:» Das sind die Teilnehmer der Handball-EM 2026» Der Spielplan der EM 2026» Wo kann ich die EM 2026 im TV sehen?» Vier Hallen in drei Ländern: Das sind die EM-Spielorte» Diese Top-Stars fehlen bei der EM 2026» Absolute Weltkasse: Das sind die Stars der EM