Die Gerüchteküche brodelt weiter: Erst im April 2025 verlängerte Simon Pytlick seinen Vertrag bei der SG Flensburg-Handewitt langfristig bis 2030. Dennoch wird der dänische Rückraumspieler seit Monaten mit den Füchsen Berlin in Verbindung gebracht. Die Gerüchte kochten einmal mehr hoch, als Nicolej Krickau beim Hauptstadtklub als neuer Trainer und Sportchef in Personalunion vorgestellt wurde.
Nun soll die Entscheidung gefallen sein. Dem dänischen Medium TV2 zufolge soll Pytlick eine Klausel in seinem Vertrag ausgenutzt haben und im Sommer 2027 zu den Füchsen wechseln. Die Sportschau geht sogar noch einen Schritt weiter und vermeldet, dass bereits ein Wechsel zur Spielzeit 2026/27 feststehen soll. Damit würde der 24-Jährige die Nachfolge von Lasse Andersson antreten.
"Nach unserem Wissensstand ist es kein Gerücht, sondern der Wechsel zu den Füchsen Berlin zur nächsten Saison soll fix sein", sagte Kommentator Florian Nass im Rahmen des Nordderbys in der ARD und bezeichnete die Quelle als "100 Prozent sicher".
"Das wird kein günstiger Spaß"
Für einen Wechsel im Sommer 2026 müssten sich beide Vereine nach Informationen von TV2 allerdings auf eine Ablösesumme einigen. Florian Nass vermutet wiederum: "Das wird kein günstiger Spaß. Er wird wahrscheinlich eine festgeschriebene Ablösesumme haben."
In der vergangenen Woche äußerte sich SG-Sportchef Ljubomir Vranjes im Gespräch mit handball-world zu den Pytlick-Gerüchten: "Simon Pytlick hat einen Vertrag bis 2030. Wir verstehen, dass es bei einem Spieler seiner Qualität immer wieder Spekulationen gibt. Aber wir konzentrieren uns voll auf die gemeinsame Arbeit hier in Flensburg. Alles Weitere ist für uns aktuell kein Thema", so Vranjes.
Aktuell gehen die Flensburger demnach von einem Verbleib des 24-Jährigen aus. Sollten die Füchse allerdings zur Zahlung einer außergewöhnlichen Ablösesumme bereit sein, wären sie wohl gesprächsbereit.
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