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"Müssen im Finale unbedingt vorsichtig sein": Nora Mörk warnt vor DHB-Team

kicker

Aus Rotterdam berichtet Felix Buß

Eines wurde in den Gesprächen nach dem Halbfinale deutlich: Der Olympiasieger, Vize-Weltmeister und seit 2020 ungeschlagene Weltmeister Norwegen geht mit Respekt ins Endspiel gegen Deutschland. "Ich fand es ein sehr offenes Spiel, und ich hatte tatsächlich auf Deutschland gesetzt", zog Nora Mörk nach dem Halbfinale der DHB-Auswahl Bilanz.

"In gewisser Weise ist es überraschend, dass Deutschland im Finale steht, aber gleichzeitig habe ich einige Schwächen in der französischen Mannschaft gesehen, die das Ergebnis vorgezeichnet haben", sagte Mörk der norwegischen Zeitung "Nettavisen". "Wir müssen im Finale unbedingt vorsichtig sein, denn ich finde, sie haben es verdient, dort zu stehen."

"Ich fand es solide", blickte die Rückraumspielerin derweil zufrieden auf die eigene Leistung der Norwegerinnen im Halbfinale. "Wir haben vieles gut gemacht, vor allem im Angriff. Ich hatte das Gefühl, dass wir in der zweiten Halbzeit das Spiel klar kontrolliert und souverän gewonnen haben", sagte die 34-Jährige laut "Verdens Gang".

"Am Sonntag noch schwieriger"

"Wir hatten einen guten Start, der uns Selbstvertrauen gab und die Möglichkeit, es locker anzugehen und nicht in Stress zu geraten", meinte Norwegens anderer Superstar Henny Reistad nach dem Spiel. Sie ist das Gehirn der Mannschaft, als Spielmacherin lenkt sie das Spiel souverän und war im Halbfinale mit zehn Treffern aus elf Versuchen beste Werferin.

"Wir hatten die Oberhand. Das war wirklich vorteilhaft", meinte Reistad mit Bezug auf das Halbfinale gegen die Niederlande. Derweil warnt ihre Teamkollegin Mörk vor dem Final-Gegner Deutschland. "Wir wissen aber auch, dass es am Sonntag noch schwieriger werden kann", sagte die 34-Jährige laut Nettavisen.

Grijseels Ansage

"Sie haben während der gesamten Meisterschaft solide gespielt, mit viel Tempo und körperlicher Präsenz", würdigt Mörk, die Rückkehrerin, die im Viertelfinale erstmals in der Startaufstellung stand, die Leistung der DHB-Auswahl. "Es wird viel Arbeit erfordern, unsere Entscheidungen zielgenau umzusetzen", merkte Ingvild Bakkerud an.

"Ich denke, wir sind in vielen Dingen erfolgreich", bilanziert Bakkerud den sechsten Final-Einzug Norwegens in Serie seit dem WM-Titel 2021. "Wir werden eine gute Abwehr sehen, mit einem überragenden Torwart und auch ein gutes Offensivspiel zeigen", blickt die Rückrauspielerin positiv auf dieses nächste Endspiel der Norwegerinnen.

Alina Grijseels wurde nach dem Halbfinale ebenfalls von norwegischen Medien interviewt - und strahlte dabei das Selbstbewusstsein aus, das die deutschen Handballerinnen ins Finale getragen hat. "Sie dominieren seit zehn Jahren und haben einige der besten Spieler der Welt", sagte die 29-Jährige laut Nettavisen. "Wir werden alles geben. 100 Prozent. Wir werden es ihnen schwer machen, uns zu schlagen, und dann werden wir sehen, wer gewinnt."

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