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"Noch nichts passiert": Nächste ÖHB-Chance gegen Spanien

kicker

Das knappe 27:30 gegen Deutschland zum Auftakt ist abgehakt, Österreichs Handballmänner wollen bei der EM in Dänemark/Schweden/Norwegen am Samstag (18.00 Uhr/live ORF 1) zumindest die zweite Chance nützen: Auch gegen den je zweifachen Welt- und Europameister Spanien ist man zwar Außenseiter, traut sich einmal mehr aber einen für den Aufstieg nötigen Sieg zu. "Noch ist nichts passiert, unser Ziel bleibt die Hauptrunde", stellte Rückraumregisseur Lukas Hutecek am Freitag klar.

Hutecek und seine Truppe haben noch lebhafte Erinnerungen an das 33:33 bei der EM vor zwei Jahren, als man in der ersten Turnierphase Spanien nach Hause schickte und selbst in die Hauptrunde einzog. Eine allzu große Rolle wollte der Lemgo-Legionär diesem Spiel im Hinblick auf das Wiedersehen nicht beimessen. "Natürlich werden sie mehr Respekt haben. Aber es sind viele neue Leute dabei", meinte er angesichts eines Umbruchs in der Mannschaft der Iberer.

Österreichs Neo-Coach Iker Romero, der nach fünf Spielen noch auf seinen ersten Sieg wartet, sah sein Heimatland trotz personeller Änderungen auf einem ganz hohen Niveau. "Vielleicht haben sie nicht die individuelle Qualität vergangener Topmannschaften, aber sie spielen seit vier, fünf Jahren im gleichen System. Sie wissen perfekt, was sie machen müssen", meinte der 45-Jährige. Besondere Bedeutung in persönlicher Hinsicht maß der 200-fache spanische Teamspieler dem Duell keine zu.

Spanien wird "spielerischer und taktischer"

Am Donnerstag wärmten sich seine Landsleute mit einem knappen, aber recht ungefährdeten 29:27 über Serbien auf. Angesichts der starken Verfassung Deutschlands ist die Partie gegen Österreich wohl auch für die Spanier eine Art Finale im Kampf um Platz zwei und das Weiterkommen. "Es wird kein einfaches Spiel", mutmaßte Trainer Jordi Ribera. "Jetzt, wo wir unseren Rhythmus gefunden haben, müssen wir ihn beibehalten", forderte Rückraum-Akteur Alex Dujshebaev.

Ein gutes Gefühl darf Österreich jedenfalls dank der starken Abwehrleistung gegen Deutschland mitnehmen. Offensiv hat man gerade im Rückraum bzw. am Kreis noch Potenzial. Klar ist aber, dass im Vergleich zum Donnerstag ein ganz anderes Spiel wartet. "Gestern war viel Körperlichkeit, Robustheit, gegen Spanien wird das spielerischer und taktischer", mutmaßte Hutecek. "Sie sind sehr diszipliniert, machen so gut wie keine Fehler. Und wir müssen auf die Anspiele auf die Kreisposition aufpassen, die sind sicher ein Schwerpunkt im Spiel der Spanier."

"Was uns so stark macht"

"Jetzt geht es darum Punkte zu machen, damit wir unser Ziel Hauptrunde erreichen. Spanien und Serbien sind zwei Topmannschaften. Das wird nicht einfach", strich Sportdirektor Patrick Fölser im Rahmen des Medientermins am späten Freitagvormittag die Schwere der Aufgaben heraus.

"„Wir sind bereit wieder alles zu geben gegen Spanien. Unser Zusammenhalt, die Emotionen, das ist das, was uns so stark macht. Wir müssen über eine geschlossene Mannschaftsleistung kommen", ergänzte indes Lukas Hutecek abschließend.

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