Aus Rotterdam berichtet Merle Klingenberg
Es waren starke Auftritte, die das DHB-Team bislang gezeigt hat. Mit sieben Siegen gelang der Sprung in die Finalrunde nach Rotterdam. Dort setzte man sich im Halbfinale gegen Titelverteidiger Frankreich souverän mit 29:23 durch. Nun hat man die erste Medaille seit 2007 sicher. Im ersten Finale nach 1994 soll das zweite WM-Gold nach 1993 folgen.
Auch bei den Gegnern bleiben die deutschen Leistungen nicht unentdeckt. "Ich bin sehr beeindruckt, wie Deutschland in diesem Turnier gespielt hat. Sie sind, wie wir auch, im Flow", sagt Maren Aardahl. Die Dominanz der deutschen Mannschaft im bisherigen Turnier war für die 31-Jährige "etwas unerwartet, obwohl Deutschland viele tolle Spielerinnen hat.
Doch Aardahl erläutert: "Ich glaube nicht, dass sie in den vergangenen Turnieren den Flow hatten, wie sie ihn jetzt haben. Ich glaube, dass sie in den letzten Turnieren unterperformt haben. Ich weiß nicht, was es ist, aber sie haben eine Lösung gefunden und es sieht fantastisch aus". Die Kreisläuferin, die bei Odense Håndbold gemeinsam mit Viola Leuchter spielt, betont: "Wir haben viel Respekt vor ihnen. Aber wir kennen viele Spielerinnen."
Im Finale sei es für den Europameister und Olympiasieger wichtig, "von Anfang an da zu sein und auf die Rückraumwerferinnen rauszugehen. Ich kenne Viola sehr gut. Wir werden uns darauf vorbereiten. Sie sind auch sehr schlau. Annika Lott ist sehr schlau, die Freiwürfe schnell zu nehmen und ein paar einfache Tore zu erzielen. Wenn Katharina Filter wie im Halbfinale spielt, wird es auch schwer. Es gibt verschiedene Komponenten", analysiert sie.
mehr zur Handball-WM 2025 auf handball-world:» Spielplan Handball-WM Frauen» Tabellen Handball-WM Frauen » Die Abschlussplatzierungen der WM 2025» Die Top-Torhüterinnen der WM 2025» Die Top-Torschützinnen der WM 2025» Die Player of the Match der Handball-WM 2025» Wo kann ich die Handball-WM der Frauen im TV sehen?