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Schweiz nach Remis: "Am Ende trennen einen nur Sekunden von etwas Großem"

kicker

"Es war ein wirklich intensives Spiel für beide Mannschaften. Die Atmosphäre war unglaublich. Ein großes Lob an die Färöer. Auch an die Zuschauer. Es war eine großartige, großartige Erfahrung", sagte der Schweizer Coach Andy Schmid nach der Partie vor 6000 Anhängern der Färöer.

"Letztendlich können wir über einen verlorenen Punkt sprechen oder über einen gewonnenen Punkt, aber sechs Tore Rückstand in der zweiten Halbzeit - das war eine wirklich sehr, sehr schwierige Situation für uns, und dann haben wir uns zurückgekämpft, und deshalb denke ich, dass beide Mannschaften am Ende mit diesem Punkt leben können.

Eine Sache ärgert Schmid

"Klar, wenn man drei Sekunden vor Schluss den Ausgleich kassiert" könnte es auch ein verlorener Punkt sein. Letztlich ärgerte den fünfmaligen MVP der Handball-Bundesliga nur eine Sache: "Wenn ich es jetzt im Nachhinein betrachte, bin ich ein wenig verärgert darüber, dass wir nach 20 Sekunden das Passivspiel bekommen haben, aber so ist es nun einmal", sagt Schmid mit Blick auf die Schiedsrichter, betont aber: "Sie haben auch einen guten Job gemacht."

"Wir können aus diesem Spiel viele großartige Dinge mitnehmen. Wir kämpfen 60 Minuten lang als Team. Wir halten uns immer an unseren Plan und haben als Team wirklich sehr, sehr gut zusammengespielt. Jeder hat seine Aufgabe gut erfüllt, daher denke ich, dass wir aus diesem Spiel viel mitnehmen können", sagte Spielmacher Manuel Zehnder.

Komplizierte Ausgangslage

Der Rückraumspieler des SC Magdeburg haderte ein wenig mit dem verpassten Auftaktsieg. "Natürlich ist es schwer, weil wir diese beiden Punkte wirklich gebraucht oder gewollt haben, aber ich denke, so ist das im Sport - am Ende trennen einen nur Sekunden oder Schritte von etwas Großem. Aber das ist okay - wir sind immer noch voll im Turnier, also ist alles in Ordnung", so Zehnder.

Auch das Parallelspiel wurde erst in der letzten Sekunde entschieden. Borut Mackovsek rettete Slowenien den 41:40-Auftaktsieg über Montenegro, es war das torreichste Spiel der EM-Geschichte. Die Slowenen sind nun der nächste Gegner der Schweiz, mit dem zweiten Sieg wäre der Sprung in die Hauptrunde geschafft.

Für die Eidgenossen hingegen droht nun ein Fernduell mit den Färöer, bei dem es auch auf die Tordifferenz ankommen könnte. Selbst Platz 3 und 4 könnte mit Blick auf die Qualifikation zur Handball-WM im kommenden Jahr in Deutschland von entscheidender Bedeutung sein.

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