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Vier auf einen Streich: Hüttenberg bindet Quartett

kicker

Die wohl prominenteste Verlängerung betrifft Torhüter Yahav Shamir, der als einer der Leistungsträger der vergangenen Saison gilt. Der 26-jährige Israeli bildete gemeinsam mit Simon Böhne ein Duo, das die Hüttenberger 2024/25 bis nahe an die Sensation des Bundesliga-Aufstiegs führte.

Shamir überzeugte nicht nur hinter der offensiven 3:2:1-Deckung, sondern begeisterte die Fans mit spektakulären Paraden und seinem herausragenden Stellungsspiel, exemplarisch seine 20 Paraden beim Topspiel gegen Bietigheim (53 Prozent Fangquote). "Für mich ist der Verein viel mehr als nur ein Arbeitsplatz, er ist ein Ort, an dem ich mich zu Hause fühle", sagt Shamir.

Eigengewächs verlängert bis 2027

Auch Linksaußen Phil Spandau bleibt dem TVH erhalten. Der 20-Jährige, der im Nachwuchsbereich überwiegend im Rückraum spielte, fand sich in seiner zweiten Zweitligasaison deutlich besser zurecht und steigerte seine Abschlussquote auf beeindruckende 91,7 Prozent (11/12).

"Mir gefällt das Umfeld sehr gut, denn es ist nicht selbstverständlich, Profi in seinem Heimatdorf zu sein.", betont Spandau, der großen Wert auf das familiäre Umfeld legt. Geschäftsführer Timm Schneider lobt die Entwicklung des Youngsters.

Haack bleibt

Als wichtiger Baustein im Rückraum bleibt auch Leif Haack langfristig in Hüttenberg. Der Juniorennationalspieler war 2023/24 aus Ostsee gekommen und erkämpfte sich auf Anhieb einen Stammplatz auf Halblinks. 68 Treffer und starke Defensivleistungen machten den U20-WM-Teilnehmer sofort zu einem Schlüsselspieler.

"Sportlich und menschlich fühle ich mich hier absolut wohl und super aufgehoben", sagt der 20-Jährige. Schneider sieht in Haack den "einzigen wirklichen Shooter" im Angriffssystem und betont dessen Wert auch in der 6:0-Abwehr: "Leif ist noch sehr entwicklungsfähig und wir wollen ihn auf diesem Weg weiter unterstützen." Haacks neuer Vertrag läuft nun bis 2028.

Rüdiger übernimmt Verantwortung

Auf der rechten Außenbahn setzt der TVH weiterhin auf Tim Rüdiger, der nach dem Karriereende von Tristan Kirschner zur Nummer eins auf seiner Position wurde. Der 27-Jährige stand in dieser Saison bisher in jeder Partie in der Startformation, traf bereits 51-mal und übernahm zudem die Rolle des Siebenmeterschützen.

"Für mich kam keine Alternative in Betracht", so Rüdiger. Auch Schneider zeigt sich erfreut: "Er ist in der Mannschaft ein wichtiger Faktor auch abseits des Feldes."

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