Die Rothenbach-Halle war für den SC Magdeburg in den vergangenen Jahren immer wieder ein Stolperstein: Kaum zu glauben, aber den letzten Bundesliga-Sieg bei der MT Melsungen im September 2021. Am Samstagabend gelang jedoch ein 34:23-Kantersieg.
"Diese Punkte sind extrem wichtig. Wir sind sehr glücklich, hier den Bock nach so vielen anstrengenden Jahren umgestoßen zu haben", war Bennet Wiegert sichtlich erleichtert. "Nach den Reisestrapazen war das wichtig, hier so ein Gesicht zu zeigen." Erst am Donnerstag mühten sich die Elbstädter im polnischen Plock zu einem Unentschieden.
"Überragende Abwehr"
"Ich finde wir haben eine überragende Abwehr gespielt mit einem unglaublich starken Sergey (Hernandez, Anm. d. Red.) - das war entscheidend", erklärte Albin Lagergren. "Was wir gerade in der Verteidigung gezeigt haben, war nah an der Perfektion", fand Wiegert sogar. "Klar, die MT war angeschlagen, aber wir sind geduldig geblieben, haben nicht locker gelassen und uns in der zweiten Halbzeit sogar noch einmal gesteigert."
Nach der Pause schaltete Magdeburg noch einen Gang hoch und zog dank eines 7:1-Laufes auf zehn Tore davon. "Wir haben ihre Fehlwürfe genutzt, sind schnelle Gegenstöße gelaufen und haben einfach bis zum Ende durchgezogen. Ich bin sehr zufrieden mit unserem Spiel", so Lagergren.
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