"Ich glaube fest daran, dass Leipzig die Klasse hält. Und ich möchte das auch", erklärt Hanning nach dem 34:26-Sieg der Füchse Berlin beim SC DHfK Leipzig der Bild-Zeitung.
"Da bin ich auch ein Stück weit ehrlicher Fan, weil ich finde, dass das, was im letzten Jahrzehnt hier aufgebaut wurde, verdient es, in der 1. Liga zu spielen. Die Qualität im Kader ist eigentlich da, um das zu schaffen", so der Manager der Füchse Berlin.
Die Sachsen stehen aktuell am Bundesliga-Tabellenende, sind mit lediglich zwei Punkteteilungen in Göppingen und Wuppertal auch noch sieglos. Bereits am Wochenende wartet das nächste Schlüsselspiel - erneut auswärts bei GWD Minden. Das nächste Heimspiel absolviert Leipzig erst Ende November gegen die TSV Hannover-Burgdorf, die am Wochenende mit dem Auswärtserfolg in Lemgo einen Befreiungsschlag landen konnte.
Hanning: Das braucht es im Abstiegskampf
Die Recken empfangen unter anderem im Vorfeld auch noch den Bergischen HC, mit Stuttgart und GWD Minden kommt es zudem am 20. November ebenfalls noch zu einem direkten Duell im Abstiegskampf und ein schweres Programm hat die HSG Wetzlar zu meistern.
"In der sportlichen Auseinandersetzung geht es, bildlich gesprochen, um Leben und Tod. Da bedarf es ganz anderer Tugenden. Da brauchst du viel Mentalität, viel Bereitschaft, da musst du die Komfortzone täglich verlassen, um das zu schaffen", sagt Hanning.
Bob Hanning führte nicht nur den Hauptstadtklub, sondern auch als Chefcoach den BHC-Vorläufer SG Solingen sowie den 1. VfL Potsdam in die Beletage. Auch mit Wuppertal, Willstätt/Schutterwald und dem HSV Hamburg kämpfte er seinerzeit um den Klassenerhalt.
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