Fehlercode: %{errorCode}

Rally WM: Die dramatischten Titelfights aller Zeiten

DAZN
Hier klicken und Rally TV auf DAZN sehen

Da sich der Titelkampf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2025 seinem Höhepunkt nähert, sind Spannung und Emotionen garantiert – nur noch drei Läufe stehen bevor. DAZN blickt in die Geschichtsbücher und präsentiert die sechs dramatischsten Saisonfinals der mitreißenden Rallye-Weltmeisterschaft.

Top-6: Erwarte das Unerwartete

Wie zuvor Sébastien Loeb bei Citroën, hatte auch Sébastien Ogier bei Volkswagen sein Zuhause gefunden – ein Team, das um ihn herum aufgebaut war, angetrieben von seinem unstillbaren Titelhunger. Zwischen 2013 und 2016 waren Ogier und VW unschlagbar: vier Meisterschaften in vier Jahren. Dann das Unvorstellbare – Volkswagen wurde im Abgasskandal ertappt und beendete zum Jahresende 2016 sämtliche Motorsportaktivitäten mit sofortiger Wirkung. Ogier, Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen standen plötzlich ohne Cockpit da.

2017 wurde zu einem der spannendsten Jahre überhaupt – vielleicht war dieses Durcheinander nach der VW-Dominanz genau das, was die Rallye-WM brauchte. Neue, spektakuläre technische Regeln brachten die bis dahin schnellsten Autos der WRC-Geschichte hervor, und da alle Teams praktisch bei null begannen, herrschte im Winter 2016/2017 ein wildes Wechselspiel.

Ogier, der Mann der Stunde, hatte die freie Wahl – und entschied sich überraschend für das britische Privatteam M-Sport, ein mutiger Schritt gegen die finanzielle Übermacht von Hyundai, Toyota und seinem früheren Arbeitgeber Citroën. Doch der Plan ging sofort auf: Ein Sieg beim Saisonauftakt in Monte Carlo brachte Ogier in eine starke Position. Zur Saisonmitte hatten die Werksteams den Speed des Ford Fiesta WRC eingeholt, und Ogier musste all seine Erfahrung und Nervenstärke einsetzen, um seine Konkurrenten in Schach zu halten.

Beim Heimlauf von M-Sport in Großbritannien schrieb das Team Geschichte: Ogier sicherte sich seinen fünften Fahrertitel – den ersten für M-Sport –, während Ott Tänak genug Punkte für den Hersteller-Titel sammelte und Elfyn Evans seinen ersten WRC-Sieg feierte. Die Szenen im Ziel waren von purer Emotion geprägt – selten hatte man Ogier so gerührt gesehen. Volkswagen war seine Heimat gewesen, doch bei M-Sport fand er seine Familie.

Top-5: McRae Magic verändert 1995 die Welt des Rallyesports

Es war Subarus Jahr 1995. Toyota war zur Saisonmitte aufgrund von Unregelmäßigkeiten an der Turbosteuerung und beim Ladedruck disqualifiziert worden, und Ford sowie Mitsubishi spielten im Titelkampf keine Rolle. Carlos Sainz und Colin McRae lieferten sich dagegen die ganze Saison über einen intensiven Schlagabtausch – sie wechselten sich mit Siegen ab und setzten sich gemeinsam an die Spitze der Fahrerwertung. Subaru hatte zudem großes Interesse daran, den ersten Herstellertitel seiner Geschichte zu gewinnen, und wollte diesen idealerweise beim vorletzten Lauf in Spanien sichern – am besten mit einem spanischen Sieger Sainz, um in dessen Heimatland für maximale Aufmerksamkeit zu sorgen. Doch der leidenschaftliche Schotte Colin McRae hatte andere Pläne.

An der Spitze der Rallye liegend, wollte McRae die Chance auf einen Sieg in Spanien nicht aufgeben – er wollte mit einem Punktevorsprung zu seinem Heimrennen in Großbritannien reisen. McRae missachtete die Teamorder auf der Strecke, wurde jedoch gezwungen, an einer Zeitkontrolle absichtlich zu spät einzuchecken, damit Sainz auf dem Papier als Sieger gewertet wurde – die perfekte Vorbereitung auf ein erbarmungsloses Titelduell beim Finale.

Von Frustration angetrieben, aber getragen vom tosenden Jubel der heimischen Fans, kämpfte sich McRae beim Saisonabschluss zum WM-Titel 1995 – dem ersten für Großbritannien. Nach dieser Saison wurde McRae zu einem bekannten Namen in jedem britischen Haushalt, und dank seiner Leistungen wurde der Rallyesport in Großbritannien zum Mainstream.

Top-4: 2006 - Ein Citroën-Champion vom Sofa aus 

Citroën hatte sich Ende 2005 aus der Rallye-Weltmeisterschaft zurückgezogen, um sich ganz auf den Aufbau und die Entwicklung des neuen C4-Modells für 2007 zu konzentrieren. Damit das Team dennoch im Rhythmus blieb, vertraute Citroën dem Privatteam Kronos Racing das inzwischen etwas in die Jahre gekommene Xsara WRC sowie den damals zweifachen Weltmeister Sébastien Loeb an. Doch im alten Auto steckte noch Leben – auch wenn Loeb gleich beim Saisonauftakt in Monte Carlo ausschied.

Marcus Grönholm, selbst zweifacher Weltmeister, war von Peugeot zu Ford gewechselt, um deren Angriff auf den Titel anzuführen. Nachdem er sich an den neuen Focus WRC gewöhnt hatte, gewann Grönholm prompt die Rallye Monte Carlo – ein perfekter Einstand. Doch Loeb schlug zurück und sah bald wieder wie der sichere Titelkandidat aus – bis ein Mountainbike-Unfall ihn mit einem Armbruch außer Gefecht setzte. Mit vier verbleibenden Läufen konnte er nicht mehr antreten.

Grönholm sammelte eifrig Punkte und musste nur noch die letzten Rallyes gewinnen, um Loeb den Titel zu entreißen. Beim Saisonfinale in Australien sah es tatsächlich so aus, als könnte er es schaffen – bis das Unglück zuschlug: Der Ford-Pilot überschlug sich und schied aus.

Loeb, zu Hause auf dem Sofa sitzend, erfuhr vom Kronos-Team die Nachricht – er war Weltmeister geworden, ohne selbst im Auto zu sitzen.

Top-3: 2009 - Duell über die ganze Saison hinweg

Sébastien Loeb (Citroën) und Mikko Hirvonen (Ford) lieferten sich über die gesamte Saison 2009 hinweg ein packendes Duell. Loeb war bereits zur größten Legende des Sports geworden – mit fünf Titeln in Folge von 2004 bis 2008 hatte niemand den französischen „Dampfhammer“ stoppen können. Doch dann trat der junge Finne Mikko Hirvonen als neuer Teamleader bei Ford auf den Plan – bereit, Loeb herauszufordern.

Loeb gewann die ersten fünf Rallyes des Jahres, und alles sah nach einer weiteren Machtdemonstration aus – bis Hirvonen plötzlich vier Siege in Folge feierte und damit die Führung übernahm, mit fünf Punkten Vorsprung. Loeb konterte mit einem Sieg in Spanien und verkürzte den Abstand auf einen einzigen Punkt vor dem großen Finale in Großbritannien.

Loeb führte die Rallye an, doch zwischen den beiden Kontrahenten lag kaum ein Wimpernschlag. Hirvonen verkürzte den Rückstand am letzten Tag von 30 auf 18 Sekunden, doch dann passierte das Unglück: Nach einem Sprung in den walisischen Wäldern öffnete sich plötzlich seine Motorhaube, wodurch seine Sicht stark eingeschränkt wurde. Loeb nutzte die Gelegenheit, setzte sich ab, gewann die Rallye – und damit seinen sechsten WM-Titel.

Für Hirvonen war es die bitterste Niederlage seiner Karriere – und leider sollte er nie wieder eine so gute Chance auf den Titel bekommen.

Top-2: 2001 - Battle of Britain 

Drei Punkte trennten Tommi Mäkinen von den Briten Colin McRae und Richard Burns. Das Medieninteresse in Großbritannien für das Saisonfinale war enorm: McRae und Burns mussten Presseveranstaltungen in London besuchen und wurden dabei von Bodyguards und Polizeieskorten begleitet – Rallye-Mania hatte das Land erfasst! Mäkinen hatte bereits vier Titel in Folge gewonnen, doch sein fünfter Versuch endete früh: Auf einer Wertungsprüfung brach die Aufhängung seines Lancer WRC.

McRae gegen Burns – das, worauf alle gewartet hatten – der Sieger nimmt alles. McRae führte die Rallye an, doch auf der vierten Wertungsprüfung schied der Schotte aus. Er streifte die Innenseite einer Kurve und schickte seinen Ford Focus in einen hochgeschwindigkeits Salto die Strecke hinunter. Für Burns bedeutete das nun: einfach ins Ziel kommen. Er passierte das Wrack von McRae, drehte sich später jedoch selbst in derselben Prüfung – die Sichtung von McRae und die Anspannung der Situation setzten ihm zu.

Der Engländer musste alle Kräfte mobilisieren und sich Stück für Stück nach vorne kämpfen, um am Ende als Dritter die Gesamtwertung zu beenden. Als Burns die Ziellinie überquerte, griff er nach der Hand seines Beifahrers Robert Reid und rief: „Du bist der Beste der Welt“ – ein kraftvoller Moment im Rallyesport.

Top-1: Wahnsinn in Margam

Rallye GB war traditionell der Saisonabschluss und bot über die Jahre viele Momente des Jubels und der Enttäuschung. 1998 stach dabei besonders heraus – wohl eines der ikonischsten Saisonfinals überhaupt!

Tommi Mäkinen (Mitsubishi) kämpfte um seinen dritten Titel in Folge, während Carlos Sainz (Toyota) ebenfalls seinen dritten Titel anstrebte – sein letzter Sieg datierte auf 1992. Nur zwei Punkte trennten die beiden, und die britische Rallye stand noch aus. Auf der dritten Wertungsprüfung – einer besonders zuschauerfreundlichen Prüfung – riss Mäkinen das rechte Hinterrad seines Lancer ab. Der Finne wirkte wie ein ferner Schatten, wohl wissend, dass für ihn nur ein Wunder den Titel bringen konnte, während die weltweite Presse auf ihn blickte.

Sainz musste einfach nur ins Ziel kommen, um im Rennen zu bleiben. Alles deutete auf ein Podium hin, doch wenige Meter vor dem Ziel auf der letzten Prüfung in Margam Park schlugen plötzlich Flammen aus dem Toyota Corolla. Mit einem Motorbrand reagierten Sainz und sein Beifahrer Luis Moya schnell, um das Feuer zu löschen – doch das japanische Auto kam keinen Meter weiter … direkt vor den Augen der Ziellinie.

In einem emotionalen Ausbruch warf Moya seinen Helm durch das Fenster, zerschlug die Scheibe, während Tränen und Gefühle kaum zu halten waren. Mäkinen, der sich bereits auf dem Weg zum Flughafen befand, erhielt einen Anruf seines Bruders: Er war der Champion von 1998 – und sollte sofort umkehren und zurück zur Rallye fahren. Unglaubliche Szenen!

Rally TV auf DAZN live sehen: Die Abo-Optionen

Es gibt verschiedene Optionen, Rally TV zu abonnieren. Zum einen könnt Ihr das Monats-Abo buchen - oder Ihr entscheidet Euch, Geld zu sparen und entscheidet Euch für das Jahresabo.

✔ Jetzt Rally TV sichern

Schaue die entscheidenden Events
der WRC-Saison an.

Wähle zwischen folgenden Optionen:

JAHRESABO

mit Ratenzahlung*

4,99 Euro
/Monat   

► Jetzt Rally TV
sichern

mit Einmalzahlung**

► 119,99 Euro

MONATSABO

mit Einmalzahlung **

5,99 Euro
/Monat

► Jetzt Rally TV
sichern

✅  Mit einer Jahresmitgliedschaft
sparen

22 Rennen im Jahr

Alle WRC- und ERC-Rennetappen

Die besten Onboards
der gesamten Saison

Auf jedem Gerät schauen

✅  Flexible monatliche Mitgliedschaft
mit Frist von 30 Tagen kündbar

✅ 22 Rennen im Jahr

✅ Alle WRC- und ERC-Rennetappen

✅ Die besten Onboards
der gesamten Saison

✅ Auf jedem Gerät schauen

Rally TV LogoJetzt anmelden CTA Button
* Der Preis gilt für 3 Monate, danach zahlst du 10,99 Euro/Monat für die verbleibenden 9 Monate. Das Angebot ist gültig bis zum 19.10.2025.
**  Der Preis gilt für den ersten Monat, danach zahlst du in den verbleibenden 11 Monaten je 12,99 Euro. Das Angebot ist gültig bis zum 19.10.2025.