10. Vincent Kriechmayr/AUT - 559 Punkte
Seit Jahren kann das österreichische Speed-Team auf den 34-Jährigen verlassen. Kriechmayr hatte sicherlich schon bessere Jahre, doch auch in diesem Jahr konnte er wieder viermal aufs Podest fahren, im Super-G von Beaver Creek reichte es ihm gar zum Sieg. Er hat sich übrigens nur gerade sieben Punkte vor Stefan Rogentin durchgesetzt.
9. Atle Lie McGrath/NOR - 628 Punkte
Die beste Saison hatte der Norweger in der Saison 2024/25 vor dem Jahreswechsel, wodurch gleich einige Punkte wegfallen. Seine Leistungen im Jahr 2025 waren trotzdem beeindruckend. In Wengen gewann er den Slalom, in Hafjell folgte ein zweiter Rang. Der Start in die neue Saison ist ihm mit je einem dritten Platz in Slalom und Riesenslalom schon geglückt, in Alta Badia füllte er sein Punktekonto dank des Sieges im Slalom um weitere 100 Punkte.
8. Marco Schwarz/AUT - 689 Punkte
Im letzten Rennen des Jahres hat der Österreicher noch einmal einen Rang gewonnen. Dank seines ersten Sieges in der Disziplin Super-G hat Schwarz seinen norwegischen Kontrahenten überholen können. In der vergangenen Saison hatte der 30-Jährige noch etwas Mühe, in der neuen Saison läuft es ihm blendend. So stammen weit über die Hälfte der Punkte des Jahres aus der neuen Saison.
7. Dominik Paris/ITA - 714 Punkte
Ist die Zeit des 36-Jährigen vorbei oder nicht? Darüber wurde in den letzten Jahren immer wieder diskutiert, doch der Südtiroler beweist immer wieder, dass mit ihm noch immer zu rechnen ist. Paris brillierte hauptsächlich in Kvitfjell in der alten Saison, wo er eine Abfahrt und einen Super-G gewinnen konnte. Mit dem dritten Rang in Gröden stand er auch in der neuen Saison schon auf dem Podest.
6. Lucas Pinheiro Braathen/BRA - 811 Punkte
Rennen für Rennen schreibt der 25-Jährige Skigeschichte. Das grösste Kapitel hat Pinheiro Braathen in Levi geschrieben, als er mit dem Slalom-Sieg für den ersten brasilianischen Weltcup-Erfolg sorgte. Daneben gab es über das Jahr verteilt fünf weitere Podestplätze und damit auch die Nachricht an die Konkurrenz, dass er nach seinem Comeback definitiv wieder der Alte ist.
5. Timon Haugan/NOR - 908 Punkte
Im norwegischen Team noch besser als Atle Lie McGrath ist Timon Haugan, damit aber tatsächlich nicht der beste Norweger. Drei Weltcupsiege gab es für den 29-Jährigen in diesem Jahr; in Schladming, Sun Valley und Val d'Isère war er nicht zu schlagen. All seine fünf Podestplätze fuhr er im Slalom ein, im Riesenslalom fehlt noch der letzte Schritt nach ganz weit vorne.
4. Franjo von Allmen/SUI - 944 Punkte
Erster Weltcupsieg, erster Sieg in der Abfahrt, WM-Gold in der Abfahrt und WM-Gold in der Team-Kombination. Franjo von Allmen hat ein Traumjahr hinter sich, in der er die bereits aufsteigende Form vom Jahr zuvor eindrücklich bestätigen konnte. Zum Jahresabschluss gelang ihm in Livigno noch einmal der Sprung aufs Podest. Wäre er nur 25 Hundertstel schneller gewesen, so hätte es gar zum Sieg und damit zum Jahrespodest gereicht.
3. Henrik Kristoffersen/NOR - 982 Punkte
Es gibt einige Athleten in dieser Rangliste, die mehr Siege als der Norweger haben, aber trotzdem hinter ihm klassiert sind. Was den 31-Jährigen seit Jahren auszeichnet, ist seine Konstanz. 22 Rennen hat Kristoffersen in diesem Jahr absolviert, nur gerade bei zwei schied er im Januar aus. Neunmal stand er in diesem Jahr auf dem Podest, in Kranjska Gora war er sowohl im Riesenslalom, als auch im Slalom unschlagbar.
2. Loïc Meillard/SUI - 1142 Punkte
Ähnlich wie bei von Allmen sieht auch die Jahresbilanz von Loïc Meillard aus, natürlich ohne die ersten Siege. Diese hat der Neuenburger bereits zuvor geholt, allerdings selten zuvor in einer Konstanz wie in diesem Jahr. Obwohl er mit einer leichten Baisse in die Saison 2025/26 in die Saison startete, ist er schon wieder Dritter im Gesamtweltcup, vor allem dank eines hervorragenden Wochenendes in Val d'Isère.
1. Marco Odermatt/SUI - 1946 Punkte
An der Spitze des Jahresklassements kann es nur einen geben. Den Gesamtweltcup holte er sich in der vergangenen Saison in überragender Manier, in dieser Saison liegt er bereits wieder mit über 400 Punkten Vorsprung in Führung. Neun Siege holte sich der Nidwaldner im Jahr 2025, zehn weitere Male stand er auf dem Podest. Das Jahr 2025 hat gezeigt: zweifelt man an Marco Odermatt, schlägt er doppelt so stark zurück.