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Aerni hatte eine spannende Taktik für seinen ersten Lauf

kicker

Nach dem ersten Lauf des Riesenslaloms in Alta Badia werden die Schweizer von einer überragenden Leistung des Österreichers Marco Schwarz überschattet. Auch Superstar Marco Odermatt konnte diesmal nicht mithalten. Der Nidwaldner beendete den ersten Durchgang auf Rang 11 und zeigte sich gegenüber dem SRF im Ziel sichtlich überrascht: "Ich bin relativ ratlos ins Ziel gekommen. Es hat sich nach einer sehr guten, soliden Fahrt angefühlt, die vom Gefühl her in der Vergangenheit auch schon für die Bestzeit gereicht hat."

Eine Erklärung für das unerwartete Resultat lieferte Odermatt gleich mit: "Es ist einfach so einfacher Schnee. Man kommt mit einem anderen Mindset hierher. Normalerweise ist es irgendwie eisig, es rumpelt. Es war sehr einfach zu fahren und darum musste man schon wieder voll angreifen oder das Material entschärfen."

Als bester Schweizer kam Luca Aerni ins Ziel. Nach seinem starken Auftritt in Val d’Isère knüpfte er im ersten Lauf direkt an diese Leistung an. Aerni verfolgte eine interessante Taktik: "Oben bin ich gut in den Rhythmus gekommen. Ich habe mir vorgenommen, einmal ein wenig zu spät zu sein, um den Rhythmus anzunehmen, und das ist mir gut gelungen. Unten habe ich zu viel investiert, ich wollte es so fahren, aber ich habe mehr gemacht als ich wollte. Im Grossen und Ganzen ist es ein solider Lauf gewesen."

Die Strategie, bewusst "ein wenig zu spät" zu sein, erläutert Aerni so: "Wenn ich zu rund anfange, dann komme ich nicht mehr aus diesem Rhythmus. Wenn ich zu spät bin, muss ich ein Tor "bescheissen" und dann bin ich wieder drin."