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Brignone zurück in den Toren und mit ziemlich sicherem Startplatz für Olympia

kicker

"Ich glaube, sie wird in Cortina dabei sein", sagte Italiens Frauen-Teamchef Gianluca Rulfi am Samstag beim Blick. Die 35-Jährige habe am Samstag erstmals wieder in den Toren trainiert. "Ohne zu forcieren, klar." Allerdings gehe es der Gesamtweltcupsiegerin von der vergangenen Saison körperlich gut. So bleibt die Hoffnung, das Puzzle doch noch zu vervollständigen.

Denn während Brignone zweifache Weltmeisterin ist und auch den Gesamtweltcup zweimal gewinnen konnte, gab es bei den Olympischen Spielen zwar schon drei Medaillen, die Goldmedaille fehlt ihr allerdings noch. Alles hat nach der letzten Saison für eine solche gesprochen, doch ein mehrfacher Beinbruch und ein Kreuzbandriss sorgten für einen herben Dämpfer in den italienischen Hoffnungen.

Durch die bisher gut verlaufene Genesung wächst die Hoffnung allerdings wieder, natürlich nicht nur bei Brignone selbst, sondern auch beim italienischen Team. Dieses will aber keinen Druck machen, sagt Rulfi. "Klar ist, dass Feder keine Rückschläge haben darf. Wir brauchen Glück." Wenn Brignone allerdings in Cortina am Start stehen würde, würde sie auch um die Medaillen fahren wollen.

Rulfi ist sich sicher, dass die 35-Jährige auch ohne Rennrhythmus starten könnte, würde allerdings einen Start als Vorfahrerin bevorzugen. An Olympia darf sie wohl ohnehin starten, denn anders als in der Schweiz reichen nicht zwei Top-15-Platzierungen oder eine in den Top 7, sondern es braucht einen Podestplatz. "Und da werden wir nicht in jeder Disziplin vier haben. So realistisch sind wir." Tatsächlich sieht es bisher nicht danach aus, als würden besonders viele Italienerinnen die Kriterien erfüllen, sodass Brignone starten könnte. Die Disziplin ist allerdings noch unklar: "Vielleicht sind Abfahrt und Super-G besser, weil man weniger pushen muss und mehr Ruhe hat."