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Coup in der Abfahrt: Aicher gewinnt vor Vonn

kicker

Mit der Startnummer 1 war Kira Weidle-Winkelmann ins Rennen gegangen, bügelte einen Fahrfehler zwar aus, doch früh zeichnete sich ab, dass ein achter Platz wie am Vortag nicht drin sein würde. Zunächst raste die gestrige Zweite Magdalena Egger aus Österreich zur Bestzeit, die dann die beiden Italienerinnen Laura Pirovano und danach die spätere Dritte Sofia Goggia toppten.

Vonn risikoreich - Aicher schleicht sich auf Platz 1

Mit Spannung blickte man dann auf den Auftritt von Lindsey Vonn, die sich als Elfte aus dem Starthäuschen katapultierte. Die US-Amerikanerin fuhr keineswegs fehlerfrei, ihre risikoreiche Fahrt trug die 41-Jährige dann aber doch mit fünf Hundertstel Vorsprung vor Goggia ins Ziel.

Direkt hinter Vonn startete Emma Aicher. Gewohnt ruhig und dennoch schnell war die junge Deutsche bei der vierten Zwischenzeit vorne, hielt das Tempo hoch und fuhr am Ende mit 24 Hundertstel vor der gestrigen Siegerin zur neuen Topzeit (1:30,50 Minuten).

Im Ziel riss die 22-jährige Allrounderin die Arme hoch, musste aber direkt danach schon zittern, als Mirjam Puchner zwischenzeitlich vier Zehntel schneller unterwegs war, dann aber im unteren Teil erheblich verlor. Bei den folgenden Läuferinnen geriet die Bestzeit Aichers dann nicht mehr in Gefahr.

Aicher im Interview zunächst zurückhaltend

Im Interview mit dem ZDF war die Deutsche ob eines eventuellen Sieges zunächst noch zurückhaltend: "Das Rennen ist noch nicht fertig", sagte sie, sei aber schon sehr zufrieden. Die Umstellung zwischen den einzelnen Disziplinen fiele ihr nicht so schwer, sagte sie. "Weil mir Skifahren einfach Spaß macht."

Wenig später konnte Aicher ihre Skepsis ablegen. Aicher feierte mit dem Coup im Schweizer Nobelort ihren zweiten Abfahrtssieg in ihrer Karriere und den dritten Weltcuperfolg insgesamt.

Das Ergebnis im Überblick