Niels Hintermann zeigt eigentlich einen guten Auftritt. Mit einem Sprung in die falsche Richtung vergibt der Schweizer aber sogar einen Podestplatz, das hinterlässt Spuren: "Dann springe ich, Vollidiot, ins Nirvana. Es ärgert mich grauenhaft." Am Ende des Tages sei es aber eine gute Fahrt gewesen. Zum ersten Mal seien Kopf und Körper zusammengekommen, er habe von Anfang an Vollgas geben können.
Hintermann sprach im Zielraum auch über sein Comeback und darüber, was ihm noch etwas schwerfällt: "Ich habe immer gesagt, ich habe den Speed in mir. Das Abrufen fällt mir aber schwer. Ich habe noch eine gewisse Inkonstanz. Es fällt mir noch schwer, den Rennplan immer umzusetzen."
Angesprochen auf die Olympischen Spiele verhehlt Hintermatt nicht, dass er gerne nach Norditalien reisen würde: "Natürlich würde ich gerne nach Olympia reisen, aber ich habe mir für diese Saison bewusst keine Ziele gesetzt." Der Fokus habe aber jetzt komplett auf Kitzbühel gelegen, das sei die 'geilste Woche' des Jahres.
Von Allmen nervt sich über die Traverse
Bis zur Traverse befand sich Franjo von Allmen mitten im Kampf um einen Podestplatz, doch dann missglückte ihm diese komplizierte Passage - nicht zum ersten Mal: "Ich bin noch nicht gross ins Analysieren gekommen, aber ich glaube, es war kein schlechtes Rennen bis zur Traverse. Ich habe den gleichen Fehler gemacht, wie schon einige Male hier." Darüber nervte sich von Allmen im Zielraum sehr. Er habe gewusst, dass er es taktisch fahren wolle, doch es habe nicht funktioniert.
Auf die Nachfrage, was taktisch fahren heisse, meint Franjo von Allmen: "Dann nehme ich ein wenig raus, verliere vielleicht zwei, drei Zehntel, aber liege nicht auf dem 'Ranzen' wie jetzt. Das bringt nichts." Bis zu seinem Fehler hatte von Allmen ein gutes Gefühl: "Der Ski war gut, der Schnee war gut - die Sicht war scheisse. Es hat eigentlich viel gepasst." In der Endabrechnung wurde der Schweizer 16.