Swiss-Ski-Sportchef Walter Reusser zeigte sich gegenüber Blick besorgt: "Ja, wenn du siehst, was ein Radamus macht, ist das schon schade für Hächler. Sein Potenzial ist zwar gross, aber er muss jetzt dann schon einmal liefern."
Hächler verpasste damit eine grosse Chance. Denn der Amerikaner River Radamus, der als Erster im zweiten Lauf startete, verbesserte sich spektakulär um 23 Plätze und landete schliesslich auf Platz 7. Reusser ist dennoch optimistisch: "Lenz braucht jetzt mal ein Erfolgserlebnis und dann kommt’s schon. Das Wichtigste ist jetzt einfach, dass er die Geduld behält. Eine Umstellung auf neues Material braucht einfach Zeit."
Ebenfalls wenig Grund zur Freude hatten Fadri Janutin und Sandro Zurbrügg, die den zweiten Durchgang ebenfalls verpassten. Reusser nahm sie jedoch ein wenig in Schutz: "Die hohen Nummern waren heute wirklich die Gestraften." Vor allem Janutin sei "richtig gut gefahren", doch letztlich habe es knapp nicht für einen zweiten Lauf gereicht.