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Ellenberger beendet ihre Karriere und verlässt den Sport mit Dankbarkeit

kicker

"Nach 20 Jahren, in denen ich mich mit ganzem Herzen dem Skirennsport verschrieben habe, verabschiede ich mich nun davon", schreibt Ellenberger auf Instagram. Diese Entscheidung zu treffen, sei ihr nicht leicht gefallen: "Einen Traum loszulassen, der mein Leben so lange geprägt hat, erfordert Zeit, Ehrlichkeit und Mut." Sie schreibt von Verletzungen, die sie dazu gezwungen haben, innezuhalten und zu akzeptieren, dass nicht jedes Ziel, das sie sich einst gesetzt hatte, auch erreicht werden konnte.

Und doch verlasse sie den Sport mit Dankbarkeit: "Für die Siege und die Niederlagen. Für die Momente des Zweifels und die Momente der puren Freude. Für alles, was mir diese Reise über Belastbarkeit, Geduld und den Glauben an mich selbst gelehrt hat. Besonders wenn der Weg schwer war." Sie macht klar, dass Skifahren für sie nie nur ein Sport gewesen seien. Ellenberger spricht von Leidenschaft, einem Privileg und einer Lebenseinstellung, die mit den Rennen einhergegangen sind. "Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe, auch wenn die Geschichte nicht so endete, wie ich es mir einst vorgestellt hatte", so die 32-Jährige.

Jetzt beginne für sie ein neues Kapitel, wie sie schreibt: "Ungewiss, emotional und voller stiller Hoffnung." Dabei bedankt sich Ellenberger bei allen, die sie auf ihrem Weg unterstützt, an sie geglaubt, ihr in schwierigen Momenten beigestanden und sie durch diese Reise begleitet hatten. Speziell erwähnt sie ihre Mutter und ihren Vater.

Weltmeisterin in Are 2019

Ihr erstes Weltcuprennen bestritt Ellenberger am 16. Dezember 2012 in Courchevel (Frankreich). Dabei schied sie im ersten Lauf des Riesenslaloms aus. Speziell in Erinnerung bleiben, dürfte ihr der Weltmeistertitel mit der Mannschaft an der Weltmeisterschaft 2019 in Are (Schweden). In einem Team-Parallelrennen holte sie auch ihren einzigen Weltcupsieg, 2022 in Courchevel. In einem Einzelrennen fuhr sie ihre beste Klassierung an der Weltmeisterschaft in Are heraus. Sie beendete 2019 den Riesenslalom auf dem zehnten Rang. Im Weltcup beendete sie zweimal einen Riesenslalom auf dem elften Platz (2019 in Kronplatz und 2020 in Sölden).