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Kristoffersen erschien nicht zum SRF-Interview, weil er vor Wut Stöcke zerbrach

kicker

Im zweiten Lauf drehte jedoch der viertplatzierte Paco Rassat mächtig auf und knallte eine Zeit in den Schnee, die von niemandem mehr geschlagen werden konnte. Kristoffersen fiel von Platz 1 auf Rang 3 zurück, betrug sein Rückstand auf den Sieger letztlich 20 Hundertstelsekunden. Zwei Hundertstelsekunden vor ihm lag Teamkollege McGrath.

Obwohl der 31-Jährige das insgesamt 99. Podest seiner grandiosen Karriere eroberte, war er über das Ergebnis alles andere als glücklich. Als nämlich SRF-Moderator Päddy Kälin im Live-Fernsehen beim norwegischen Medienbetreuer nachfragte, ob Kristoffersen noch zum Interview erscheinen werde, verriet dieser, dass Kristoffersen derzeit mit anderen Dingen beschäftigt sei; nämlich mit dem Zerbrechen seiner Stöcke.

Da scheint sich also einiges an Wut beim ehrgeizigen Norweger angehäuft zu haben, wollte er in Adelboden doch unbedingt seinen ersten Saisonsieg einfahren. Sein vierter Podesplatz des Winters hat Kristoffersen offensichtlich nicht besänftigen können. Man darf gespannt sein, wie die anstehenden Rennen in Wengen für den Techniker verlaufen werden.

Beim ORF stand Kristoffersen hingegen Rede und Antwort und er konnte seinen Ärger nur schwer verbergen. "Hoffentlich kann ich es bis Wengen ändern, damit es dort noch besser läuft. Heute ist es so, wie es ist. Ich kann nichts mehr ändern. Ich habe es probiert, mehr kann ich nicht mehr machen."