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Maes hat immerhin beim Material bereits Klarheit

kicker

Nach 13 Jahren zieht Paul Epstein den Schlussstrich. Das Global Racing Team, das als "Auffangbecken" für Athleten aus kleineren Skinationen wie Belgien, Dänemark oder der Slowakei fungierte, wird aufgelöst. "Ich habe Global immer vor meine Familie gestellt. Das fühlt sich nicht mehr richtig an", begründete Epstein beim SRF den emotionalen Schritt am Rande des Saisonfinals.

Besonders hart trifft dies Sam Maes. Der Belgier, der in dieser Saison mit drei Top-10-Platzierungen glänzte und beim Finale mit dem sechsten Rang sein Bestresultat egalisierte, war massgeblich auf die private Teamstruktur angewiesen. "Von einer kleinen Nation kommend, ist man auf so ein Team angewiesen, um die finanzielle Bürde zu teilen", erklärt Maes. Ohne die Logistik und das Budget der privaten Zelle steht die Nationenvielfalt im Weltcup vor einer Zerreissprobe. FIS-Renndirektor Markus Waldner warnt: "Im Weltcup braucht so ein Team ein riesiges Budget. Ab einem gewissen Level sind die Fahrer oft auf sich allein gestellt."

Konstanz beim Material

Trotz der Unsicherheit über seine künftige Teamstruktur kann Maes zumindest bei seinem Arbeitsgerät auf Kontinuität setzen: Der 25-Jährige hat seinen Vertrag mit Ausrüster Völkl langfristig verlängert. In einer Phase, in der Trainer- und Servicefragen offen sind, ist die Bestätigung der erfolgreichen Partnerschaft mit Völkl ein wichtiges Signal.

Maes gibt sich auch beim Team kämpferisch: "Ich werde eine Lösung finden, die mir das Umfeld für Podestplätze bietet." Das Ziel bleibt der erste Sprung unter die besten Drei - dann allerdings ohne das vertraute Global-Racing-Team.