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"Mega happy": Dreßen feiert bemerkenswertes Comeback nach zweieinhalb Jahren

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Thomas Dreßen_Audi FIS Alpine Ski Garmisch-Partenkirchen_ 04022021_Getty Images_Christophe Pallot_Agence Zoom Getty Images / Christophe Pallot/Agence Zoom

Skirennfahrer Thomas Dreßen (Mittenwald) hat bei der Abfahrt in Lake Louise/Kanada ein bemerkenswertes Comeback hingelegt. In seinem ersten Weltcuprennen seit zweieinhalb Jahren belegte der frühere Kitzbühel-Sieger mit nur gut einer Sekunde Rückstand auf die Spitze den starken achten Platz. Damit knackte er auf Anhieb auch die interne Norm des Deutschen Skiverbandes (DSV) für die WM in Courchevel/Meribel im Februar.

"Ich bin mega happy mit der Fahrt", sagte Dreßen: "Beim Start habe ich die Nervosität gespürt. Es hat sich angefühlt, wie nach Hause zu kommen. Dann habe ich gedacht: Jetzt muss ich abliefern. Das habe ich ganz gut gemacht." Der 29-Jährige, der im Zielraum die Faust reckte und einen Urschrei ausstieß, war seit März 2020 nicht mehr in einem Weltcup gestartet. Seither musste sich Dreßen einer Hüft- und einer Knie-Operation unterziehen. Nur bei der WM 2021 hatte er sein Glück versucht.

Kilde hauchzart vorne

Den Sieg sicherte sich Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen (1:47,98) mit 0,06 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Daniel Hemetsberger und einer Zehntel auf den letztjährigen Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt aus der Schweiz. Stark präsentierte sich aus deutscher Sicht auch Romed Baumann (Kiefersfelden), der WM-Zweite von 2021 im Super-G fuhr auf Rang zehn.

Dominik Schwaiger (Königssee) erreichte Platz zwölf. Wie Dreßen, der die Startnummer vier ergattert hatte, waren auch sie sehr früh an der Reihe und profitierten auch von den noch guten Bedingungen. Das Rennen auf der "Olympic Downhill"-Strecke von Lake Louise, auf der Dreßen 2019 bei seinem ersten Start nach einem Kreuzbandriss gewonnen hatte, war die erste Weltcup-Abfahrt der Saison. Zuvor waren die beiden für Ende Oktober geplanten Wettbewerbe am Matterhorn aufgrund zu hoher Temperaturen abgesagt worden.

Auch der Weltcup in Kanada stand zunächst unter keinem guten Stern, am Freitag wurde das Rennen kurzfristig "wegen der aktuellen Wettersituation und der Prognose für den weiteren Tag" verschoben. Für die Männer war es am Samstag erst das zweite Saisonrennen nach dem Weltcup-Auftakt in Sölden (Riesenslalom). Am Sonntag (20.30 Uhr MEZ) steht in Lake Louise noch ein Super-G auf dem Programm.

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