Wie sie gegenüber SRF Sport festhält, geht mit dem Start für sie ein Kindheitstraum in Erfüllung. Sie wird mit der Startnummer 50 durch die Tore rasen und natürlich versuchen, sich einen Platz im zweiten Lauf zu ergattern. "In meinen Kindergartenbüchern steht, dass Wendy Holdener mein Vorbild ist. Plötzlich mit diesen Weltcupfahrerinnen im gleichen Team zu sein, ist sehr cool", so die 18-Jährige.
Die Berner Oberländerin wusste zuletzt im Europa Cup zu überzeugen und belegte Anfang Dezember in Zinal einmal den vierten und einmal den fünften Platz. In der Disziplinenwertung steht sie auf dem siebten Zwischenrang mit 66 Punkten Rückstand auf den dritten Rang, der einen Fixstartplatz im Weltcup bedeuten würde.
Für das Rennen in Slowenien verspüre sie keinen Druck von aussen, aber mache sich selbst Druck: "Im ersten Weltcuprennen will man ja zeigen, was man kann." Sie fühle ich vorwiegend in steileren und härteren Passagen wohl und fügt an: "Ich gehe an den Start und gebe Vollgas. Dann kommt, was kommt."