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Nach Kitzbühel-Debakel werden die ÖSV-Athleten stark kritisiert

kicker

Für die Österreicher blieb der erhoffte Spitzenplatz aus - der beste heimische Vertreter, Vincent Kriechmayr, landete nur auf Rang 13, Manuel Traninger und Raphael Haaser sammelten zwar mit den Plätzen 24 und 25 noch Weltcup-Punkte, doch auch sie waren weit von den Top 10 entfernt.

Die Reaktionen im ÖSV-Lager waren entsprechend ernüchtert. Präsidentin Roswitha Stadlober sprach von einem Ergebnis, das weit unter dem Anspruch des Verbandes liege. Zwar räumte sie ein, dass kleinere Fehler und etwas Pech mitgespielt hätten, doch grundsätzlich sei es enttäuschend, dass kein ÖSV-Fahrer unter den besten Zehn zu finden sei.

Deutliche Kritik kam derweil auch von ORF-Experte Armin Assinger. Der ehemalige Rennläufer zeigte sich wenig überrascht über das schwache Abschneiden und nahm dabei kein Blatt vor den Mund. "Die erste Erklärung, wenn etwas nicht läuft, ist immer das Material. Ich höre das in anderen Bereichen im ÖSV auch, etwa bei den Damen. Ich finde, das ist immer die einfachste Ausrede. Man sollte bei sich selbst anfangen", so Assinger.