Auf die Frage vom SRF, ob er im zweiten Lauf wirklich alles riskiert hätte, antwortete Nef mit einem "Jein." Demnach habe er einige ausgezeichnete Sachen gezeigt, doch vor allem der erste Streckenteil bereite ihm noch Kopfzerbrechen. "Ich muss diesen Startteil offensichtlich noch mehr trainieren, denn eigentlich ist es ein einfacher Start, doch ich habe im Vergleich zu den Topleuten immer weniger Speed und das kostet in einem solch engen Rennen wertvolle Zeit."
Der Rest von seinem Skifahren sei "sehr solid" gewesen. Gänzlich zufrieden ist er mit seinem Top-10-Rang aber nicht. "Das Ziel heute war schon, es aufs Podest zu schaffen. Leider haben wir Schweizer dieses verpasst. Ich weiss, dass ich eigentlich gut Ski fahre, doch momentan fehlt noch das Quäntchen Glück. Ich warte jedoch geduldig auf meinen grossen Tag, der hoffentlich noch folgen wird."
Er stehe sehr stabil auf den Skiern und schaue mit ein wenig Angst auf Sieger Paco Rassat. "Er steht dermassen stabil auf den Skiern und ist trotzdem so schnell. Dorthin will ich auch kommen."